5. November 2025, 17:31 Uhr | Lesezeit: 2 Minuten
Samsung könnte bei seiner kommenden Flaggschiff-Serie Galaxy S26 deutlich an der Preisschraube drehen. Laut einem Bericht des koreanischen Branchenblatts „ET News“ steigen die Produktionskosten für die neuen Modelle spürbar.
Wer überlegt, 2026 auf ein neues Smartphone umzusteigen, muss sich womöglich auf höhere Preise einstellen. Denn der anhaltende Boom rund um Künstliche Intelligenz sorgt weltweit für eine hohe Nachfrage nach leistungsstarken Komponenten – und damit für steigende Einkaufspreise bei den Herstellern.
Steigende Kosten für Speicher und Chips
Die Preise haben sich für zentrale Smartphone-Komponenten im vergangenen Jahr deutlich erhöht. Mobile Chipsätze sollen im Vergleich zu 2024 rund 12 Prozent teurer geworden sein, Kameramodule etwa acht Prozent. Besonders stark gestiegen sind die Preise für Speicher. Der häufig verbaute LPDDR5-RAM, welcher auch in Samsungs Top-Modellen zum Einsatz kommt, kostet inzwischen über 16 Prozent mehr als im Vorjahr. Neben den teuren Bauteilen belasten auch höhere Energie- und Logistikkosten die Produktion.
Wie stark sich die gestiegenen Produktionskosten auf die Endpreise auswirken, ist noch unklar. Zum Vergleich: Die unverbindliche Preisempfehlung für das Galaxy S25 liegt derzeit bei rund 899 Euro, das S25 Plus startet ab 1149 Euro, das Ultra-Modell ab etwa 1449 Euro. Sollte Samsung die höheren Kosten an die Kundschaft weitergeben, dürften die Preise der neuen Galaxy-S26-Reihe diese Werte jedoch übertreffen.
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Späterer Starttermin fürs Galaxy S26 wahrscheinlich
Auch der Präsentationstermin des Galaxy S26 könnte sich verschieben. Laut aktuellen Gerüchten plant Samsung, die neue Generation am 25. Februar 2026 vorzustellen – rund einen Monat später als beim Galaxy S25, das im Januar 2025 präsentiert wurde. Einen offiziellen Grund für die mögliche Verzögerung hat das Unternehmen bislang jedoch nicht genannt.
Mit den steigenden Produktionskosten und einer späteren Vorstellung dürfte das Galaxy S26 daher zu einem der spannendsten und möglicherweise teuersten Smartphone-Starts des kommenden Jahres werden.