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Apple spielt Notfall-Update für iPhone aus – was steckt drin?

Dieses ungewöhnliche Update mit „(a)“ im Namen spielt Apple derzeit an kompatible iPhones aus
Dieses ungewöhnliche Update mit „(a)“ im Namen spielt Apple derzeit an kompatible iPhones aus Foto: TECHBOOK
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Adrian Mühlroth
Redakteur

18. März 2026, 17:19 Uhr | Lesezeit: 2 Minuten

Erst mit iOS 26.1 hat Apple sogenannte „Im Hintergrund ausgeführte Sicherheitsverbesserungen“ eingeführt und in der Beta-Version von iOS 26.3 die Umsetzung getestet. Jetzt erhalten Nutzer erstmals eine solche Sicherheitsverbesserung als offizielles Update in Form von iOS 26.3.1 (a).

Sicherheitslücke in WebKit geschlossen

Apples Background Security Improvements (BSI) sind kleinere Patches, die sich automatisch im Hintergrund installieren. Sie ersetzen die vorherigen „Schnellen Sicherheitsmaßnahmen“ und sollen Sicherheitslücken schneller schließen, ohne auf ein Systemupdate warten zu müssen.

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Die aktuellen BSIs mit der (a)-Endung stehen für iOS 26.3.1, iPadOS 26.3.1 sowie macOS Tahoe 26.3.1 und macOS Tahoe 26.3.2 (exklusiv für MacBook Neo) zur Verfügung. Sie schließen eine Sicherheitslücke in WebKit. Apples Support-Seite zufolge konnten Angreifer durch manipulierte Webinhalte die sogenannte Same-Origin-Policy umgehen. Diese Sicherheitsfunktion sorgt normalerweise dafür, dass Inhalte aus unterschiedlichen Quellen voneinander getrennt bleiben. Apple hat das Problem eigenen Angaben zufolge durch eine verbesserte Eingabeprüfung behoben.

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Besonderheiten der BSI-Updates

Im Unterschied zu größeren Systemupdates können sich BSI-Updates automatisch installieren, sofern Nutzer diese Option aktivieren. Sie ist in den Einstellungen bei „Datenschutz und Sicherheit“ unter dem Punkt „Im Hintergrund ausgeführte Sicherheitsverbesserungen“ zu finden. Dort lässt sich die Installation auch manuell starten.

Ist die automatische Installation eingeschaltet, installiert das iPhone verfügbare Aktualisierungen selbstständig. Andernfalls erhalten Nutzer die entsprechenden Sicherheitskorrekturen zu einem späteren Zeitpunkt mit regulären Softwareupdates.

Möglichkeit zur Deinstallation

Der Vorteil von BSI gegenüber regulären Systemupdates ist, dass sie durch die Nutzer deinstalliert werden können. Apple schreibt dazu in einem Support-Artikel: „Wenn in seltenen Fällen Kompatibilitätsprobleme auftreten, kann die Funktion ‚Im Hintergrund ausgeführte Sicherheitsverbesserungen‘ vorübergehend entfernt und dann in einem nachfolgenden Softwareupdate verbessert werden.“

In der Vergangenheit kam es mit dem Vorläufer „Schnelle Sicherheitsmaßnahmen“ vereinzelt zu Problemen, die durch Entfernen der Patches wieder verschwanden.

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