28. März 2026, 7:17 Uhr | Lesezeit: 2 Minuten
Manche Technikprodukte fallen allein durch ihren Preis auf. Ein neues Ladegerät von Hermès für das iPhone zeigt, wie weit sich Luxus und Alltag inzwischen voneinander entfernt haben.
Wer sich im Apple-Ökosystem bewegt, weiß, dass viele Produkte im höheren Preisbereich liegen. Das gehört zur Strategie des Unternehmens. In Zusammenarbeit mit Hermès entstehen zudem regelmäßig Zubehörteile, die bewusst auf Exklusivität setzen. Ein aktuelles Beispiel dafür ist ein neues Ladepad für das iPhone. Es trägt den Namen Paddock Duo, besteht aus Leder und wird zusammen mit einem passenden Etui angeboten. Der Preis für die Kombination liegt bei satten 3950 Euro.
Teuer und trotzdem fehlt etwas
Für diesen Betrag lassen sich auch andere Apple-Produkte finanzieren, etwa ein aktuelles MacBook Pro in Top-Ausstattung oder mehrere Geräte aus der iPhone-17-Pro-Reihe. Trotzdem fällt beim Lieferumfang etwas auf. Zwar gehört ein fest verbautes USB-C-Kabel zum Ladepad, ein Netzteil liegt jedoch nicht bei. Um das Gerät zu nutzen, ist also zusätzlich ein separater Stecker notwendig. Dadurch erhöht sich der tatsächliche Aufwand weiter, obwohl der Preis bereits sehr hoch angesetzt ist.
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Auch bei den anderen Modellen wird es teuer
Neben dem Paddock Duo bietet Hermès weitere Modelle an. Eine Version ohne Etui ist für 1350 Euro erhältlich. Zum gleichen Preis gibt es außerdem das Paddock Yoyo. Dieses Modell ist kompakter, lässt sich zusammenrollen und ist für die Apple Watch ausgelegt. Zusätzlich steht mit dem Paddock Solo eine weitere Variante zur Verfügung. Dieses Ladepad ist für ein einzelnes iPhone gedacht und wird mit einem kleineren Etui namens Petit Paddock verkauft. Der Preis liegt hier bei 2850 Euro. Unabhängig vom Modell bewegen sich also alle Varianten in einem sehr hohen Preissegment.
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Hermès’ Ansatz bei Materialien
Ein weiterer Punkt ist die Materialwahl. Hermès setzt bei seinen Produkten weiterhin auf Leder. Apple selbst hat sich bereits vor einigen Jahren von Zubehör aus Tierhaut verabschiedet. Damit zeigen sich unterschiedliche Ansätze im Umgang mit Materialien. Während Apple stärker auf alternative Lösungen setzt, bleibt Hermès seinem klassischen Luxusverständnis treu.