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Kommt doch nicht

Apple verwirft Pläne für neues iPhone

Die Entwicklung eines komplett neuen iPhone-Modells liegen derzeit auf Eis
Die Entwicklung eines komplett neuen iPhone-Modells liegt derzeit auf Eis Foto: TECHBOOK / KI-generiert
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Adrian Mühlroth
Redakteur

12. März 2026, 14:42 Uhr | Lesezeit: 3 Minuten

Diesen Herbst sollen drei neue iPhone-Modelle erscheinen: iPhone 18 Pro, 18 Pro Max und ein komplett neues Falt-iPhone, das „Fold“ oder „Ultra“ heißen soll. Letzteres stellt für Apple den ersten Schritt für den Eintritt in den Foldable-Markt dar. Erweist sich das Gerät als Erfolg, sollen weitere folgen. Allerdings hat der Konzern die Pläne für ein bestimmtes Format jetzt angeblich wieder verworfen.

Neues Modell als „unnötig“ eingestuft

Im Februar 2026 erschien ein Branchenbericht von Bloomberg, wonach Apple wohl die Entwicklung eines faltbaren iPhones im Flip-Format erwägt. Derzeit arbeitet der Konzern noch an der Finalisierung des iPhone Fold, das im Herbst 2026 erscheinen soll. Das Fold soll jedoch im Buchformat kommen und um die vertikale Achse gefaltet werden. Die Pläne für das iPhone Flip sahen ein Foldable vor, das horizontal zusammenklappt, um ein „normal“ großes Gerät kompakter zu machen. Vor allem Samsungs Galaxy-Z-Flip-Serie hat dieses Format populär gemacht.

Der bekannte Leaker Instant Digital kündigte in einem Post auf der chinesischen Blog-Plattform Weibo nun an, dass Apple nicht weiter an den iPhone-Flip-Plänen arbeiten werde. Demnach galt das Design intern als „unnötig“, da es keine neuen Funktionen liefere, sondern nur die kompakte Bauweise im Vordergrund stehe. Das decke sich nicht mit Apples derzeitiger strategischer Ausrichtung in der Hardware-Entwicklung.

Auch interessant: Welche neuen Geräte hat Apple in Planung?

Bis auf das Format würde sich das Flip nicht von anderen iPhones unterscheiden. Wenn es nur das Ziel wäre, ein kompakteres iPhone herzustellen, hätte Apple eher ein bestehendes Modell optimiert. Der Konzern hat jedoch keine guten Erfahrungen mit kleineren Modellen gemacht. Aufgrund niedriger Absatzzahlen wurde die mini-Reihe nach nur zwei Modellen (12 mini und 13 mini) wieder eingestellt.

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Hohe technische Anforderungen

Maßgeblich für die Entscheidung gegen das Flip-Format soll die aufwendige Konstruktion sein, die dafür erforderlich ist. Das Scharnier nimmt nicht nur viel Platz im Inneren ein, sondern macht auch eine Zweiteilung des Akkus notwendig, um die Laufzeit nicht zu sehr zu beeinträchtigen.

Auch für die Kamera hätte das weniger Raum gelassen, weshalb Abstriche bei den verbauten Sensoren notwendig gewesen wären.

Fold statt Flip

Gerüchte über ein iPhone im Flip-Format gab es bereits lange, bevor Apple überhaupt mit der Entwicklung des iPhone Fold begann. 2022 bauten YouTuber das erste faltbare iPhone, basierend auf dem damaligen Wissensstand. Erst später verlagerte Apple den Fokus auf ein größeres Fold-Modell im Buchformat.

Das erste Falt-iPhone soll im aufgeklappten Zustand ein 7,8 Zoll großes Display haben und erstmals auch Multitasking mit mehreren Fenstern wie auf dem iPad unterstützen. Zusammengeklappt dürfte es mit 5,5 Zoll Displaydiagonale kaum größer sein als die früheren iPhone-mini-Modelle.

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