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Neues Apple-Flaggschiff

iPhone 18 Pro (Max) im Test – Pro-Kamera für die Hosentasche

Zwei blaue Apple-Smartphones stehen auf Metallhalterungen in einem hellen Ausstellungsraum. Links ist die Vorderseite mit eingeschaltetem Display zu sehen, rechts die Rückseite mit drei Kameralinsen. Im unscharfen Hintergrund befinden sich mehrere Personen und weitere Ausstellungsflächen.
Das iPhone 18 Pro Max erreicht im Test die bislang längste Laufzeit aller iPhone-Modelle Foto: TECHBOOK
Christian Just

16. September 2026, 17:43 Uhr | Lesezeit: 4 Minuten

Das faltbare iPhone Duo hat die Aufmerksamkeit vieler Beobachter auf sich gezogen. Für viele Interessenten dürften aber vor allem die klassischen Pro-Modelle spannender sein. Mit dem iPhone 18 Pro und dem iPhone 18 Pro Max bringt Apple zwei neue High-End-Smartphones auf den Markt, die vor allem bei Kamera, Akku und Leistung nachlegen sollen. Erste Testergebnisse zeigen dabei vor allem einen Bereich, in dem sich das größere Modell deutlich von seinen Vorgängern absetzt.

Zwei Größen und neue Farben

Apple bietet das iPhone 18 Pro erneut in zwei Varianten an. Das iPhone 18 Pro besitzt ein 6,3 Zoll großes Display, während das iPhone 18 Pro Max auf 6,9 Zoll kommt. Das Gehäuse basiert weiterhin auf dem Aluminium-Design der vorherigen Generation. Neu sind dagegen die Farbvarianten Burgundrot, Schwarz, Hellblau und Silber.

Unterschiede gibt es zudem beim Gewicht. Vor allem das größere Modell legt hier zu und bringt nun 249 Gramm auf die Waage. Damit ist das iPhone 18 Pro Max 18 Gramm schwerer als sein Vorgänger.

Variable Blende erweitert die Kamera

An der grundsätzlichen Kameraausstattung hat Apple nichts verändert. Weiterhin sind Ultraweitwinkelkamera, Hauptkamera und optisches Teleobjektiv mit 48-Megapixel-Sensoren an Bord. Die Bildqualität bleibt auf einem hohen Niveau. Das gilt sowohl für normale Aufnahmen als auch für Fotos bei wenig Licht oder mit Zoom.

Die wichtigste Neuerung ist die variable Blende der Hauptkamera. Sie erlaubt es, die Tiefenschärfe gezielt zu verändern. Bei einer niedrigen Blendenzahl wird die Blendenöffnung größer und weiter entfernte Bereiche verschwimmen stärker. Bei einer höheren Blendenzahl wird mehr vom Motiv scharf dargestellt.

Großaufnahme einer kreisförmigen Kamerakomponente auf einer Präsentationsfolie. Das Bauteil besteht aus mehreren übereinanderliegenden schwarzen Metallteilen mit Schrauben und beweglichen Segmenten rund um eine zentrale Öffnung. Die technische Darstellung ist vor dunklem Hintergrund zu sehen.
Die variable Blende der Hauptkamera soll mehr Kontrolle über Schärfe und Unschärfe ermöglichen Foto: TECHBOOK

Zusätzlich unterstützt eine automatische Fokusverfolgung dabei, ein ausgewähltes Motiv auch bei leichten Kamerabewegungen scharf zu halten. Neu sind außerdem manuelle Kontrollmöglichkeiten innerhalb der Kamera-App. Nutzer können beispielsweise die Verschlusszeit anpassen und dadurch die Bewegungsschärfe beeinflussen. Ebenfalls neu ist die Möglichkeit, bei Nahaufnahmen selbst festzulegen, welche Kamera für das Foto genutzt werden soll.

Größere Akkus sorgen für neue Spitzenlaufzeit

Apple hat beide Pro-Modelle mit größeren Akkus ausgestattet. Besonders deutlich fällt das Plus beim iPhone 18 Pro Max aus. In den bisherigen Messungen erreichte kein iPhone eine längere Laufzeit. Weitere Nachmessungen stehen zwar noch aus, dennoch zeichnet sich bereits jetzt ein neuer Spitzenwert ab.

Auch die Ladegeschwindigkeit steigt. Mit leistungsstarken USB-C-Netzteilen erreichte das iPhone 18 Pro nach 15 Minuten einen Akkustand von 50 Prozent. Das iPhone 18 Pro Max kam im gleichen Zeitraum auf 42 Prozent. Während des Ladevorgangs flossen maximal knapp 50 Watt ins Smartphone. Apple bietet dafür inzwischen auch in Deutschland ein „40 Watt Dynamic Power“-Netzteil an, das kurzfristig bis zu 60 Watt liefern kann.

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Mehr Leistung durch den A20 Pro

Im Inneren arbeitet erstmals der neue A20 Pro. Vor allem bei Grafikaufgaben und Anwendungen rund um Künstliche Intelligenz zeigte der Chip in Benchmark-Tests einen deutlichen Leistungssprung.

Auf einer dunklen Präsentationsfolie ist eine schematische Darstellung des Apple-Chips A20 Pro zu sehen. Links daneben steht der Text „6-core CPU“ sowie die Angaben „2 new super cores“, „20% faster“ und „4 new efficiency cores“. Die grafische Darstellung des Chips besteht aus zahlreichen rechteckigen und quadratischen Modulen auf schwarzem Hintergrund.
Mit dem A20 Pro verspricht Apple einen deutlichen Leistungssprung bei Grafik und KI Foto: TECHBOOK

Eine Einschränkung betrifft allerdings Siri AI. Die Funktion steht in Deutschland derzeit nicht zur Verfügung. Außerdem unterstützt Siri AI bislang keine deutsche Sprache und kann innerhalb der EU grundsätzlich nicht genutzt werden.

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Preise der neuen Pro-Modelle

Die Preise steigen gegenüber der vorherigen Generation. Die Basismodelle verteuern sich um 150 Euro. Das iPhone 18 Pro startet mit 256 Gigabyte Speicher bei 1449 Euro. Für das iPhone 18 Pro Max werden mindestens 1599 Euro fällig.

Zusätzlich stehen mehrere Speichervarianten zur Auswahl. Die Versionen mit 512 Gigabyte kosten 1699 beziehungsweise 1849 Euro. An der Spitze steht das iPhone 18 Pro Max mit 2 Terabyte Speicher für 3099 Euro.

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