Vergangenes Jahr hatte Apple erstmals die Preise für iPhone-Pro-Modelle seit 2017 in den USA angehoben. Doch nur ein Jahr später steht bereits die nächste Preiserhöhung bevor. Hintergrund sind die explodierenden Kosten für wichtige Komponenten – allen voran Speicher- und Prozessor-Chips. Auch Europa dürfte davon nicht verschont bleiben.
iPhone 18 Pro und 18 Pro Max bis zu 300 USD teurer
Die Informationen stammen von dem bekannten Analysten Jeff Pu von GF Securities. Auf X (ehemals Twitter) schreibt Pu, dass steigende Preise für iPhone 18 Pro und 18 Pro Max zu Unsicherheiten bei der Nachfrage führen könnten.
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Grund dafür sind höhere Kosten für beide Modelle, die Apple vor allem durch die anhaltende Knappheit und hohen Preise bei Speicher-Chips entstehen. Auch die Umstellung auf das 2-Nanometer-Fertigungsverfahren für den A20-Pro-Chip in den Smartphones macht die Smartphones teurer. Apple könnte die höheren Kosten mit einem Preisanstieg zwischen 200 und 300 US-Dollar an Kunden weitergeben.
Modell
Aktuell
+200 USD
+300 USD
iPhone 18 Pro
999 USD (iPhone 17 Pro)
1199 USD
1299 USD
iPhone 18 Pro Max
1199 USD (iPhone 17 Pro Max)
1399 USD
1499 USD
Ende Juni hatte Apple in einem ähnlichen Schritt bereits die Preise für iPads, Macs und weitere Geräte zum Teil massiv angehoben. Das MacBook Pro 16 Zoll kostet jetzt 400 Euro mehr als bisher und startet bei 3399 Euro. Selbst der erst kürzlich eingeführte Einsteiger-Laptop MacBook Neo stieg um 100 Euro auf 799 Euro. Besonders hart wurde das MacBook Air 13 Zoll getroffen, das nun 1399 statt 1199 Euro kostet – ein Anstieg von mehr als 15 Prozent.
In den USA hatte Apple vergangenes Jahr erstmals seit 2017 die Preise für die Pro-Modelle angehoben. Von iPhone X bis iPhone 16 Pro verlangte der Konzern stets 999 US-Dollar – mit dem iPhone 17 Pro stieg die Einstiegshürde um 100 USD auf 1099 USD. Eine weitere Anhebung um 200 bis 300 USD würde die Pro-Modelle auf das Preisniveau heben, das bislang in vielen europäischen Ländern, darunter Deutschland, gilt.
Hier kostet das iPhone 17 Pro 1299 Euro, für das 17 Pro Max werden 1449 Euro fällig. Angesichts der aktuellen Marktlage müssen sich Kunden in Europa und anderen Teilen der Welt trotz der ohnehin schon höheren Preise als in den USA auf weitere Anpassungen bei iPhone 18 Pro und 18 Pro Max einstellen.
Während der Investorenkonferenz zu den Quartalszahlen Ende Juli äußerte sich der scheidende Apple-Chef Tim Cook nicht dazu, ob das Unternehmen die Preise der kommenden iPhone-Generation anheben wird. Auf der gleichen Konferenz kündigte Cook an, dass für die vollumfängliche Nutzung von Siri künftig ein Abo Pflicht sein könnte.
Unabhängig von iPhone 18 Pro und 18 Pro Max wird Apple jedoch ohnehin in eine neue Preiskategorie für Smartphones vorstoßen: Foldables. Das als iPhone Ultra gehandelte Falt-iPhone dürfte als erstes die 2000-USD-Grenze knacken. In Deutschland ist diese Grenze längst überschritten, hier kostet das iPhone 17 Pro Max mit 2 Terabyte Speicher aktuell 2449 Euro. Das iPhone Ultra dürfte daher hierzulande um die 2500 Euro kosten.
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