25. September 2025, 8:33 Uhr | Lesezeit: 2 Minuten
iOS 26 ist seit Mitte September verfügbar und Apple fordert zögerliche Nutzer immer energischer zum Update auf. Doch das will gut überlegt sein, denn ab sofort ist es nicht mehr möglich, per Downgrade zu einer früheren iOS-Version zurückzukehren.
Brandneue Updates können oft zu Problemen führen – vor allem, wenn sie wie iOS 26 nicht nur Funktionen, sondern einen komplett neuen Look mitbringen. Nutzer berichten auf Social Media von kürzeren Akkulaufzeiten, Bluetooth-Problemen und Überhitzen. Bis vor ein paar Tagen konnten Betroffene noch nachträglich wieder zu iOS 18 zurückkehren. Das ist nun nicht mehr möglich, denn Apple hat die Signierung von iOS 18.6.2 für alle Modelle, die auch iOS 26 unterstützen, beendet.
Warum muss eine iOS-Version „signiert“ sein?
Der Downgrade-Prozess zu einer älteren iOS-Version ist nicht trivial. Anders als Over-the-Air-Updates (OTA), die sich automatisch installieren, ist dafür eine IPSW-Archivdatei notwendig. Diese lässt sich zwar im Browser herunterladen, die Installation klappt aber nur über iTunes für Windows oder den Finder in macOS.
Das Problem: Apples Update-Server akzeptieren nur die Installation von signierten iOS-Versionen. Damit kann das Unternehmen sicherstellen, dass ältere – und potenziell unsichere – Versionen nicht mehr in den Umlauf kommen. Fehlt die Signatur, lässt sich die Archivdatei nicht auf dem iPhone installieren.
Nach Update auf iOS 26 kein Downgrade mehr möglich
Im aktuellen Fall hat Apple die Signierung von iOS 18.6.2 gestoppt, wie unter anderem „MacRumors“ berichtet. Aktuell stehen damit nur noch iOS 18.7 und iOS 26 als signierte Versionen zur Verfügung. Allerdings gibt es die entsprechende IPSW-Datei für iOS 18.7 nur für iPhone XS, XS und XR, die ohnehin nicht auf iOS 26 updaten können. Für alle neueren Modelle signiert Apple lediglich iOS 26.
Wer bislang nicht auf die neueste iOS-Version geupdatet hat, kann immerhin noch iOS 18.7 installieren und somit den Umstieg verzögern. Die aktuellste iOS-18-Version bietet den gleichen Sicherheitsumfang wie iOS 26, verursacht aber potenziell weniger Probleme. Auch kommende Updates wie iOS 26.1 dürften noch von Sicherheitspatches in Form von 18.7.1 etc. begleitet werden. Zögerliche Nutzer haben also noch etwas Zeit.