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Warnung vor Phishing

Speicher voll? iCloud-Nutzer müssen jetzt aufpassen

Mann an PC mit Warnung
Betrüger verschicken derzeit gefälschte iCloud-Warnungen an zahlreiche iPhone-Nutzer Foto: Getty Images
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Sandra Bültermann

21. Mai 2026, 7:36 Uhr | Lesezeit: 2 Minuten

Betrüger nehmen derzeit gezielt iPhone-Nutzer ins Visier. Mit gefälschten Warnmeldungen versuchen Cyberkriminelle, an persönliche Daten, Passwörter und sogar Bankinformationen zu gelangen. Die Nachrichten wirken dabei oft täuschend echt und geben vor, direkt von Apple zu stammen.

So funktioniert die neue Betrugsmasche

Die gefälschten Nachrichten erreichen Nutzer meist per SMS oder E-Mail. Darin behaupten die Täter, laut der Verbraucherseite „ConsumerAffairs“, dass der iCloud-Speicher voll sei und dringend erweitert werden müsse. Um das Problem zu lösen, sollen Betroffene auf einen Link klicken. Genau hier beginnt jedoch die eigentliche Falle.

Die Nachrichten sehen oft sehr professionell aus. Die Betrüger verwenden Apple-Logos, bekannte Formulierungen und ein Layout, das echten Mitteilungen des Unternehmens stark ähnelt. Nach dem Klick landen Nutzer allerdings nicht auf einer offiziellen Apple-Seite, sondern auf gefälschten Webseiten. Dort fordern die Täter sensible Informationen wie Apple-ID-Daten, Kreditkarteninformationen oder andere persönliche Angaben an.

Teilweise installieren die Seiten zusätzlich Schadsoftware auf dem Gerät. Cybersecurity-Experten warnen deshalb vor einem hohen Risiko für Datendiebstahl und finanzielle Schäden.

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Woran sich echte Apple-Hinweise erkennen lassen

Apple informiert Nutzer tatsächlich über knappen iCloud-Speicher. Diese Hinweise erscheinen jedoch direkt in den Einstellungen des Geräts oder als offizielle Systembenachrichtigung auf dem iPhone. Unaufgeforderte SMS mit externen Links verschickt Apple laut dem Bericht dagegen nicht.

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Auch andere Merkmale sprechen für einen Betrugsversuch. Dazu gehören allgemeine Anreden, fehlerhafte Internetadressen oder Rechtschreibfehler in den Nachrichten. Verdächtig sind außerdem Aufforderungen zur Eingabe von Passwörtern oder Zahlungsdaten. Apple fordert solche Informationen laut dem Bericht niemals per SMS, E-Mail oder über inoffizielle Webseiten an.

So schützen sich iPhone-Nutzer vor Phishing

Wer eine unerwartete Nachricht mit einem Link erhält, sollte diesen nicht unüberlegt öffnen. Stattdessen lässt sich der iCloud-Speicher direkt auf dem iPhone unter „Einstellungen“ überprüfen. So zeigt sich schnell, ob tatsächlich ein Problem vorliegt.

Verdächtige Nachrichten sollten sofort gelöscht und bei Apple gemeldet werden. Wer bereits auf einen Link geklickt oder persönliche Daten eingegeben hat, sollte umgehend das Passwort der Apple-ID ändern. Zusätzlich empfiehlt es sich, Bank- und Kreditkartenumsätze auf ungewöhnliche Aktivitäten zu kontrollieren. Schnelles Handeln kann helfen, größeren Schaden zu verhindern.

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