Samsung hat auf seinem Unpacked-Event in San Francisco die neuen Modelle der Galaxy-S26-Serie vorgestellt. Im Fokus steht dabei wie immer das Galaxy S26 Ultra, das eine Reihe von Neuerungen mitbringt. Neben Designanpassungen und einer verbesserten Ladegeschwindigkeit bietet das Ultra-Modell innovative Funktionen, die es von den anderen Modellen der Serie abheben.
Schlankes Design und schnelleres Laden
Das generelle Design des Galaxy S26 Ultra orientiert sich am Vorgänger und zeichnet sich durch ein großes 6,9-Zoll-Display aus. Das LTPO-OLED-Panel mit 1 bis 120 Hertz ist bereits von der S25-Serie bekannt. Auch das Gorilla-Glass-Armor-2-Schutzglas mit Entspiegelung übernimmt das S26 Ultra vom Vorgänger.
Neu sind die stärker abgerundeten Ecken und der Verzicht auf den Titanrahmen zugunsten von Aluminium. Das Gerät ist etwas breiter, höher und dennoch ein paar Gramm leichter als das vorherige Modell.
Das Galaxy S26 Ultra hat deutlich rundere Ecken als der Vorgänger Foto: COMPUTER BILD / Christian Just
Die Akkukapazität bleibt unverändert bei 5000 Milliamperestunden. Ein Highlight ist allerdings die verbesserte Ladegeschwindigkeit. Samsung integriert erstmals das „Super Fast Charging 3.0“, das bis zu 60 Watt ermöglicht. Auch das drahtlose Laden wurde auf 25 Watt erhöht, allerdings fehlen weiterhin die Magneten für die optimale Ausrichtung der Spule – schade.
Verbesserte Kamera und Videostabilisierung
Die Kamera des Galaxy S26 Ultra lässt bei Nachtaufnahmen dank weiterer Blenden mehr Licht auf die Sensoren. Die Hauptkamera bleibt bei 200 Megapixeln Auflösung, kommt allerdings mit einer größeren Öffnung (f/1.4 statt f/1.7). Die Öffnung beim Fünffach-Teleobjektiv hat Samsung ebenfalls vergrößert – von f/3.4 auf f/2.9.
Unser Redakteur Christian Just war live bei dem Galaxy-Unpacked-Event in San Francisco dabei und konnte das Galaxy S26 Ultra als einer der ersten ausprobieren Foto: COMPUTER BILD / Christian Just
Für Videofans bietet das S26 Ultra eine neue Bildstabilisierung. Die Funktion „Super Steady Video“ sorgt dafür, dass der Horizont auch bei starken Bewegungen stabil bleibt. Samsung verspricht, dass bis zu 360 Grad an Rotation ausgeglichen werden können.
Eine der bahnbrechendsten Neuerungen ist das Privacy Display, das einen Blickschutz ermöglicht. Nutzer können einzelne Pixel deaktivieren, um den Bildschirm vor neugierigen Blicken zu schützen. Diese Funktion kann automatisch in bestimmten Apps aktiviert werden.
Das Blickschutz-Display kann einzelne Flächen individuell verdunkeln, etwa bei Benachrichtigungen Foto: COMPUTER BILD / Christian Just
Zusätzlich hat Samsung die KI-Fähigkeiten des Geräts erweitert. Der Snapdragon 8 Elite Gen 5 für Galaxy bietet mehr Leistung für die lokale Verarbeitung von Daten. Das beschleunigt vor allem KI-Aufgaben in Galaxy. Diese sollen im Alltag unterstützen, zum Beispiel indem sie potenzielle Kalendereinträge vorschlagen. Auch die Bildverarbeitung profitiert von der KI, indem Fotos per Textbefehl verändert werden können.
Das Galaxy S26 Ultra integriert zudem drei Sprachassistenten: Bixby mit erweiterten Funktionen, Google Assistant und neuerdings Perplexity für komplexe Internetrecherchen.
Preis und Verfügbarkeit
Während Galaxy S26 und S26 Plus teurer werden, behält Samsung beim S26 Ultra den Startpreis von 1449 Euro für die 256-GB-Variante mit 12 GB RAM bei. Allerdings sind die höheren Speicherversionen nun teurer. 512 GB mit 12 GB RAM kosten nun 1649 Euro statt 1569 Euro und 1 TB mit 16 GB RAM 1949 Euro statt 1809 Euro.
Das Gerät ist ab sofort vorbestellbar und wird laut Samsung voraussichtlich ab 6. März ausgeliefert.
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