25. Februar 2026, 15:49 Uhr | Lesezeit: 3 Minuten
Heute Abend stellt Samsung die neue Galaxy-S26-Reihe offiziell vor. Vorab sind praktisch alle Details zu den neuen Geräten durchgesickert – nicht zuletzt durch ein Hands-on-Video, in dem das Galaxy S26 Ultra samt Sichtschutz-Display zu sehen ist. Lediglich zu den verbauten Akkus gab es bislang keine klaren Angaben. Ein aktueller Bericht füllt jedoch auch diese Lücke – und überrascht mit einem deutlichen Downgrade gegenüber der S25-Serie.
Das Online-Portal „Ytechb“ hat eigenen Angaben zufolge vorab Zugriff auf die offiziellen EU-Energielabels für alle drei Galaxy-S26-Modelle erhalten. In der EU müssen Hersteller ihre Geräte im EPREL-Produktregister (European Product Registry for Energy Labelling) eintragen lassen. Die Datenbank ist für Verbraucher öffentlich zugänglich und enthält Informationen zu Batterie, Widerstandsfähigkeit und Reparierbarkeit
Niedrigere Akkukapazität und weniger Ladezyklen
Aus den geleakten Datenblättern gehen nicht nur die Modellnamen der drei Geräte, sondern auch ihre Batteriekapazität hervor:
- Galaxy S26 (SM-S942B/DS): 4175 Milliamperestunden (mAh)
- Galaxy S26 Plus/Edge (SM-S947B/DS): 4755 mAh
- Galaxy S26 Ultra (SM-S948B/DS): 4855 mAh
Zwar soll das Galaxy S26 im Vergleich zum Vorgänger einen rund 4 Prozent größeren Akku bekommen. Dafür fällt die Kapazität bei den anderen Modellen anscheinend rund 3 Prozent kleiner aus.
Doch damit nicht genug. Für die S25-Serie gab Samsung laut EPREL-Datenbank noch 2000 Ladezyklen an, bevor die nominale Akkukapazität unter 80 Prozent sinkt. Bei der S26-Serie fällt dieser Wert angeblich auf nur noch 1200 Zyklen. Lädt ein Akku auf weniger als 80 Prozent der ursprünglichen Kapazität, wird in der Regel ein Austausch empfohlen. Wer das Smartphone im Schnitt einmal täglich lädt, kam somit erst nach mehr als fünf Jahren an diesen Punkt. Mit der S26-Serie sind es nur noch knapp über drei Jahre.
Widerstandsfähigkeit und Reparierbarkeit
Alle drei Modelle der Galaxy-S26-Reihe tragen wie die Vorgänger ein IP68-Rating. Damit sind sie gegen Staub geschützt und halten zeitweiligem Untertauchen in Wasser stand.
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Bei wiederholten Falltests aus definierter Höhe erreichte die Serie die Bewertung „A“. Das weist auf eine hohe Widerstandsfähigkeit gegenüber Stürzen im Alltag hin.
Weniger positiv fällt die Bewertung bei der Reparierbarkeit aus. Hier erhalten die Geräte die Einstufung „C“. Das deutet auf einen erhöhten Aufwand bei Reparaturen hin, etwa beim Austausch einzelner Komponenten.