16. April 2026, 18:14 Uhr | Lesezeit: 3 Minuten
Nach dem jüngsten Pixel-Feature-Drop häufen sich Berichte über neue Störungen auf Google-Smartphones. In manchen Fällen geht es dabei nicht nur um kleinere Aussetzer im Alltag.
Seit der Veröffentlichung des Updates im März 2026 melden Besitzer von Pixel-Handys mehrere Fehler. Genannt werden unter anderem Sperrbildschirme, die einfrieren. Noch schwerer wiegt jedoch ein anderes Problem: Einige Geräte geraten in eine Neustart-Schleife und lassen sich dadurch nicht mehr normal verwenden. Berichten zufolge sind davon zahlreiche Modelle betroffen – vom älteren Pixel 6 bis hin zum aktuellen Pixel 10. Ob es inzwischen bereits eine verlässliche Hilfe gibt, bleibt offen.
Hinweise auf eine mögliche Ursache
Der Pixel-Feature-Drop erscheint regelmäßig als vierteljährliches Update für die Geräte. Diesmal hat er laut Artikel bei manchen Nutzern ernste Folgen. Wie heise.de berichtet, ist die Zahl der betroffenen Smartphones offenbar nicht besonders hoch. Für die Betroffenen ist der Fehler aber gravierend, weil das Gerät durch den Bootloop unzugänglich werden kann. Als möglicher Auslöser gilt nach ersten Vermutungen ein Speicher, der fast vollständig belegt ist. Darauf weisen Einträge im offiziellen Support-Forum hin. Dort hat Google das Problem bereits registriert. Wer die Aktualisierung noch nicht installiert hat, sollte also erst einmal Speicherplatz schaffen, bevor das Update auf das Smartphone geladen wird.
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April-Update bringt keine klare Entwarnung
Im April 2026 hat Google zwar eine weitere Aktualisierung veröffentlicht. Laut Artikel ist aber nicht klar, ob damit auch der Bootloop behoben wird. Genau das ist für viele Betroffene ein zusätzliches Problem, denn wegen der Neustart-Schleife können sie das neue Update nicht ohne Weiteres einspielen. Als bislang einzige genannte Maßnahme bleibt ein Factory Reset. Dabei wird das Smartphone auf die Werkseinstellungen zurückgesetzt. Das hat allerdings einen hohen Preis, weil dabei sämtliche Daten auf dem Gerät verloren gehen. Hinzu kommt laut Artikel, dass Gerüchte im Umlauf sind, nach denen selbst dieser Schritt den Bootloop nicht in jedem Fall beendet. Deshalb steht weiter die Möglichkeit im Raum, dass die Ursache direkt im Update-Paket steckt. Google sucht nach eigenen Angaben weiter nach dem Auslöser.
Das ist noch möglich
Ganz aussichtslos scheint die Lage dennoch nicht zu sein. Dem Online-Magazin „Android Authority“ zufolge haben es einige Nutzer geschafft, die Neustart-Schleife zumindest kurz zu unterbrechen. So konnten sie vor einer Wiederherstellung ihrer Geräte noch eine Datensicherung erstellen. Dafür nutzten sie den abgesicherten Modus. Eine sichere Lösung ist das aber offenbar nicht. Es ist wohl eher Glückssache, während des Bootloops überhaupt in diesen Modus zu gelangen. Trotzdem kursieren im Netz konkrete Schritte, die zumindest möglicherweise helfen können:
- Das betroffene Gerät für 30 bis 40 Minuten per Kabel an ein Ladegerät anschließen.
- Den Einschaltknopf des Pixel so lange drücken, bis das Google-Logo erscheint.
- Dann die beiden Lautstärke-Knöpfe gleichzeitig so lange drücken, bis die Boot-Animation angezeigt wird.
Wenn das gelingt, sollte das Smartphone im abgesicherten Modus starten. Dann wäre es zumindest möglich, auf gespeicherte Daten zuzugreifen und noch ein Backup anzulegen. So ließe sich ein kompletter Datenverlust womöglich noch vermeiden. Sicher ist das jedoch nicht. Für Betroffene bleibt deshalb vorerst nur die Hoffnung, dass Google den Fehler bald behebt und eine funktionierende Lösung nachliefert.