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Entwickler müssen reagieren

Google führt wegen steigender RAM-Kosten neue App-Limits ein

Android-17-Logo auf Smartphone
Künftig macht Android 17 buchstäblich kurzen Prozess mit Apps, die zu viel RAM verbrauchen Foto: SOPA Images/LightRocket via Getty Images
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Adrian Mühlroth
Redakteur

25. August 2026, 10:26 Uhr | Lesezeit: 2 Minuten

Android 17 führt für Apps neue Speicherregeln ein, die verhindern sollen, dass Anwendungen zu viel RAM verbrauchen. Belegt eine App zu viel des kostbaren Arbeitsspeichers, kann sich dadurch das ganze Smartphone verlangsamen. Die Änderung kommt zuerst auf Pixel-Geräte von Google selbst.

Android greift bei hoher Speicherbelastung ein

Infolge der anhaltenden RAM‑Krise dürften immer mehr Smartphone-Hersteller ihre Geräte mit weniger Speicher ausstatten. Google selbst verbaut in den Basisversionen seiner Pixel-11-Pro-Reihe nur noch 12 Gigabyte statt 16 GB. Umso wichtiger ist es deshalb, dass Apps den verfügbaren Arbeitsspeicher optimal ausnutzen und nicht zu viel für sich beanspruchen.

Google hatte aus diesem Grund bereits mit Android 17 für die eigenen Pixel-Geräte App-Arbeitsspeicherlimits eingeführt. Wie der Konzern auf dem Android-Entwickler-Blog schreibt, werden 2027 mehrere Smartphone-Hersteller die neuen Limits auf Geräten mit 4 GB bis mehr als 16 GB Arbeitsspeicher einführen.

Dabei handelt es sich nicht um vorab festgelegte Beschränkungen. Vielmehr berechnet Android 17 das Speicher-Budget für einzelne Apps auf Basis der RAM-Größe des jeweiligen Geräts.

Erreicht eine App ihre Grenze, verschiebt Android zunächst App-Inhalte in den komprimierten Arbeitsspeicher zRAM. Das verhindert zwar ein sofortiges Beenden, das Komprimieren und Entpacken belastet allerdings den Prozessor. Übersteigt der Speicherbedarf einer App auch die zRAM-Limits, beendet das Betriebssystem den betroffenen Prozess.

Entwickler müssen Speicherbedarf prüfen und senken

Android zeigt die Speichernutzung im laufenden Betrieb. Die Werte lassen sich nach Prozesszustand und Geräteklasse auswerten. Dazu zählen Apps im Vordergrund, Hintergrundprozesse, sichtbare Dienste sowie zwischengespeicherte Prozesse.

Apps sollten auf unterschiedlichen Geräteklassen getestet werden. Android 17 stellt für Entwickler sogenannte ADB-Befehle (Android Debug Bridge) bereit, mit denen sich die Speicherbegrenzung unter verschiedenen Bedingungen nachbilden lässt.

Auch interessant: Google schränkt beliebte Android-Funktion massiv ein

Google gibt Entwicklern eine Reihe von Empfehlungen mit, wie sie den RAM-Verbrauch ihrer Apps senken können, um nicht an die Speicherlimits zu gelangen. Speziell für mobile Games und komplexe Multimedia-Apps gibt es einen eigenen Ratgeber zur Optimierung des Verbrauchs.

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