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Fahrbericht aus Techie-Sicht

Kia EV3 im Technik-Check! Das kann das digitale Cockpit wirklich

Der Kia EV3 in Weiß von vorne.
Neben den gut ablesbaren Displays gibt es beim Kia EV3 auch kleinere Kritikpunkte bei Bedienung und Anschlüssen Foto: picture alliance / NDZ/STAR MAX/IPx
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Rainer Schuldt

14. Juni 2026, 16:15 Uhr | Lesezeit: 3 Minuten

Der Kia EV3 setzt auf ein modernes Bedienkonzept mit digitalem Cockpit. Im Mittelpunkt stehen mehrere Displays, die wichtige Informationen klar darstellen und eine einfache Orientierung ermöglichen. Im Technik-Check hinterlässt das elektrische Kompakt-SUV vor allem mit seiner übersichtlichen Gestaltung und der unkomplizierten Smartphone-Einbindung einen positiven Eindruck. Gleichzeitig zeigen sich im Alltag aber auch einige kleinere Schwächen.

Klare Anzeigen und einfache Bedienung

Im Innenraum des Kia EV3 spielen die digitalen Anzeigen die zentrale Rolle. Die Bildschirme sind übersichtlich aufgebaut und präsentieren wichtige Informationen gut lesbar. Dadurch gelingt die Orientierung schnell, ohne dass lange durch Menüs navigiert werden muss.

Auch die Menüstruktur macht einen geordneten Eindruck. Die wichtigsten Funktionen lassen sich ohne große Umwege erreichen. Insgesamt wirkt das Bedienkonzept klar strukturiert und durchdacht. Wer erstmals im Fahrzeug Platz nimmt, findet sich laut Technik-Check schnell zurecht.

Blick auf das Display im Inneren des Kia EV3.
Ohne Fehl und Tadel: Smartphones (hier ein iPhone mit Apple CarPlay) lassen sich problemlos ohne USB-Strippe mit dem Fahrzeug verbinden. Foto: COMPUTER BILD

Smartphone-Anbindung ohne Kabel

Zur Serienausstattung gehören Apple CarPlay und Android Auto. Beide Systeme lassen sich kabellos verwenden. Nach der Einrichtung verbindet sich das Smartphone automatisch mit dem Fahrzeug.

Dadurch stehen verschiedene Funktionen direkt auf dem zentralen Display zur Verfügung. Dazu zählen die Navigation, Musik-Streaming und weitere kompatible Apps. Eine Kabelverbindung ist dafür nicht erforderlich. Das sorgt im Alltag für mehr Komfort und verhindert zusätzlichen Kabelsalat im Innenraum.

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Kritik an Details im Cockpit

Nicht jede Lösung im Innenraum überzeugt jedoch gleichermaßen. Während der Testfahrten fiel auf, dass Teile der Klimabedienung abhängig von der Sitzposition durch das Lenkrad verdeckt werden können. Einzelne Funktionen sind dadurch während der Fahrt nicht immer sofort sichtbar.

Sicht vom Fahrersitz aufs Lenkrad im KIA EV3.
Wie Sie sehen, sehen Sie … nicht alles: Während der Fahrt wird ein Teil der Klimasteuerung durch das Lenkrad verdeckt. Immerhin gibt es haptische Tasten als Alternative. Foto: COMPUTER BILD

Für die Temperatureinstellung gibt es allerdings eine Alternative. Unterhalb des Zentraldisplays befinden sich Tasten, über die sich die Temperatur anpassen lässt. Damit bleibt diese Funktion auch unabhängig von der Sicht auf andere Bedienelemente erreichbar.

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Ein weiterer Kritikpunkt betrifft die Position der USB-Anschlüsse. Diese befinden sich tief unter dem Armaturenbrett. Wer ein Kabel anschließen möchte, muss deshalb genauer hinschauen. Im Vergleich zu höher platzierten Anschlüssen fällt die Nutzung dadurch etwas weniger komfortabel aus.

Positiver Gesamteindruck trotz kleiner Schwächen

Trotz der angesprochenen Kritikpunkte fällt das Gesamturteil positiv aus. Die gut strukturierten Displays sorgen für eine einfache Bedienung und eine schnelle Orientierung im Fahrzeug. Hinzu kommt die kabellose Unterstützung von Apple CarPlay und Android Auto, die den Alltag erleichtert.

Das Bedienkonzept des Elektro-SUVs überzeugt vor allem durch Übersichtlichkeit und eine unkomplizierte Smartphone-Integration. Kleinere Schwächen bei der Klimabedienung und den USB-Anschlüssen ändern nichts daran, dass der Kia EV3 insgesamt einen stimmigen Eindruck hinterlässt.

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