2. September 2026, 13:40 Uhr | Lesezeit: 3 Minuten
Dyson erweitert sein Sortiment um ein neues Produkt für die Mundpflege. Die CameraJet kombiniert eine elektrische Zahnbürste mit Kamera, KI-Funktionen und einem Wasserstrahl zur Reinigung der Zähne. Auffällig ist dabei nicht nur die Technik, sondern auch der Preis. Rund 470 Euro soll das Modell kosten.
Kamera liefert Live-Bilder aus dem Mund
Im Mittelpunkt der CameraJet steht eine Kamera direkt im Bürstenkopf. Dyson verbaut dafür eine 100.000-Pixel-Makrokamera, die während des Putzens Aufnahmen aus dem Mund macht. Über die MyDyson-App können Nutzer die Bilder in Echtzeit verfolgen und sehen, welche Bereiche gerade gereinigt werden.
Nach Angaben des Herstellers soll die Kamera Stellen sichtbar machen, die beim Putzen leicht übersehen werden. Dazu gehören vor allem Zahnzwischenräume und schwer einsehbare Bereiche im hinteren Teil des Gebisses. Die Aufnahmen sollen laut Dyson dabei helfen, schwer einsehbare Bereiche während des Putzens sichtbar zu machen.
KI soll ausgelassene Bereiche erkennen
Die Aufnahmen dienen nicht nur der Live-Ansicht. Ein KI-gestützter Algorithmus soll die Kamerabilder analysieren und automatisch die Zahnzwischenräume erkennen können. Die Software soll Bereiche markieren, die beim Putzen häufig ausgelassen werden.
Anschließend sollen Nutzer diese Bereiche gezielt nachreinigen können. Ob die Erkennung im Alltag zuverlässig arbeitet und tatsächlich zu besseren Ergebnissen führt, muss sich jedoch erst in unabhängigen Tests zeigen. Auch die Nutzung einer Kamera bei jedem Putzvorgang dürfte nicht jedem zusagen.
Wasserstrahl reinigt die Zahnzwischenräume
Für die Reinigung kombiniert Dyson Schalltechnologie mit einem Wasserstrahl. Laut Dyson soll der Wasserstrahl Plaque zwischen den Zähnen entfernen. Damit die Funktion unabhängig von der Haltung der Zahnbürste arbeitet, setzt der Hersteller auf einen sogenannten Anti-Schwerkraft-Behälter.
Der integrierte Wassertank fasst 12,5 Milliliter. Darüber hinaus nutzt die CameraJet eine doppelte Borstenanordnung. So sollen oberflächliche Verfärbungen reduziert werden. Nutzer können zwischen den drei Intensitätsstufen „Gentle“, „Moderate“ und „Deep Clean“ wählen.
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Wechselakku und Zubehör im Lieferumfang
Der Akku der CameraJet lässt sich laut Hersteller herausnehmen und austauschen. Damit soll die Lebensdauer der Zahnbürste verlängert werden. Die mitgelieferte Ladestation dient gleichzeitig zum Aufladen, Aufbewahren und Befüllen des Geräts.
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Zum Lieferumfang gehören zwei Bürstenköpfe, eine Ladestation in „Steel Purple“, ein Reiseetui sowie ein wasserdichtes USB-C-zu-Pogo-Pin-Kabel mit magnetischer Verbindung. Zusätzlich plant Dyson passende Zahnpasta und Mundwasser in der Variante „Mint Green“. Die Produkte wurden laut Hersteller speziell für die CameraJet entwickelt.
Neue Technik treibt den Preis nach oben
Mit einem Preis von rund 470 Euro liegt die Dyson CameraJet deutlich über vielen Premium-Modellen von Oral-B oder Philips Sonicare. Ob Kamera, KI und Wasserstrahl im Alltag einen spürbaren Nutzen bieten oder hauptsächlich für den hohen Preis verantwortlich sind, müssen unabhängige Praxistests zeigen.
Die Zahnbürste mit Live-Kamera im Mund sorgt auf jeden Fall für Aufmerksamkeit und setzt sich deutlich von bisherigen Modellen auf dem Markt ab.