13. April 2026, 12:01 Uhr | Lesezeit: 2 Minuten
Die Science-Fiction-Serie „Black Mirror“ ist bekannt für düstere Geschichten über Zukunftstechnologien. In Kanada kannst Du nun selbst Teil einer solchen Geschichte werden. Die Serie wird dort als Virtual-Reality-Attraktion erlebbar gemacht.
Sorge vor KI prägt die neue Erfahrung
Die Angst vor künstlicher Intelligenz ist aktuell groß und viele Experten halten sie für berechtigt. Besonders die Vorstellung einer KI, die außer Kontrolle gerät, sorgt bei vielen Menschen für Unruhe. Genau diese Stimmung greift „Black Mirror“ seit Jahren auf. Die Serie von Produzent Charlie Brooker zeigt immer wieder die Schattenseiten moderner Technologien. Jetzt wird dieses Konzept nicht nur im Fernsehen erzählt, sondern als Erlebnis in der virtuellen Realität umgesetzt.
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Start der Black Mirror Experience in Montreal
Rechteinhaber Banijay Entertainment hat angekündigt, dass im kanadischen Montreal die „The Black Mirror Experience“ startet. Ab 21. Mai 2026 können bis zu sechs Personen gleichzeitig teilnehmen. Sie tragen eine VR-Brille des Typs HTC Vive Focus 3 und bewegen sich frei in einem Raum. Dort betreten sie den Showroom eines fiktiven Tech-Unternehmens. In dieser Umgebung lernen sie einen KI-gesteuerten Haushaltsroboter namens „LifeAgent“ kennen. Dieser soll selbstständig Bedürfnisse erkennen und im Alltag helfen. Laut Banijay Entertainment entwickelt sich das Erlebnis über rund 60 Minuten hinweg zunehmend in eine unkontrollierte Richtung, wie man es aus der Serie kennt. Konkrete Details zum Ablauf nennt das Unternehmen jedoch nicht.
Weitere Standorte und offene Fragen
Nach dem Start in Montreal soll das Angebot auf weitere Orte ausgeweitet werden. Ein Standort in Deutschland ist jedoch vorerst nicht geplant. Betreiber der VR-Erfahrung ist das Unternehmen Infinity Experiences, das bereits mehrere Niederlassungen in Kanada und den USA hat. Produziert wird die „Black Mirror Experience“ von Banijay Live Studio zusammen mit dem spanischen Studio Univrse.
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Ob Serienmacher Charlie Brooker selbst beteiligt ist, bleibt unklar. In der Ankündigung wird er nicht erwähnt. Gleichzeitig zeigt sich, dass VR-Erlebnisse zu bekannten Serien immer beliebter werden. Netflix hat bereits ähnliche Projekte zu „Stranger Things“ und „Squid Game“ umgesetzt, steht mit diesem Projekt aber nicht in Verbindung.