16. März 2026, 15:45 Uhr | Lesezeit: 3 Minuten
WhatsApp arbeitet offenbar an Änderungen für den Status-Bereich. Ein neues Feature im Test sorgt dafür, dass künftig auch Menschen Beiträge sehen können, die gar nicht im Telefonbuch gespeichert sind.
WhatsApp testet neue Status-Funktion
WhatsApp gehört zu den meistgenutzten Messengern. Bisher ist der Dienst eng an die Telefonnummer gekoppelt. Wer mit anderen Menschen kommunizieren möchte, muss ihre Nummer meist im Telefonbuch speichern. Dadurch bleiben viele Funktionen auf einen relativ kleinen Kreis von Kontakten beschränkt.
Der Betreiber Meta arbeitet offenbar daran, diese Verbindung zu lockern. Laut dem Insider-Blog WABetaInfo.com plant WhatsApp noch im Jahr 2026 die Einführung von Nutzernamen. Diese sollen es ermöglichen, mit anderen Menschen zu kommunizieren, ohne die eigene Telefonnummer weiterzugeben. Ein erster Schritt in diese Richtung wird laut Bericht bereits getestet.
Status auch für nicht gespeicherte Kontakte
In einem Testlauf können ausgewählte Nutzer ihre Statusmeldungen erstmals auch mit Personen teilen, die nicht im Telefonbuch gespeichert sind. Bislang war das zwingend notwendig. Künftig können auch Menschen den Status sehen, mit denen Du lediglich einmal über WhatsApp geschrieben oder telefoniert hast. Die App speichert diese Kontakte dabei nicht dauerhaft im Telefonbuch. Stattdessen greift sie auf den Kommunikationsverlauf zurück, der nur auf deinem Smartphone vorhanden ist.
Das kann zum Beispiel passieren, wenn Du über WhatsApp mit einem Dienstleister kommunizierst oder dich mit einem Verkäufer eines Online-Marktplatzangebots austauschst. Auch diese Personen könnten künftig deinen Status sehen und umgekehrt ihre eigenen Statusmeldungen teilen.
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Mehr Inhalte im Status-Bereich
Durch die Änderung könnte der Status-Reiter deutlich mehr Inhalte anzeigen. Nutzer sehen dort dann nicht mehr nur Beiträge ihrer gespeicherten Kontakte. Gleichzeitig können eigene Statusmeldungen mehr Menschen erreichen als bisher. Dazu zählen auch Personen, mit denen nur kurzfristig Kontakt bestand.
Einstellungen zum Schutz der Privatsphäre
Wer den Empfängerkreis begrenzen möchte, kann weiterhin die Datenschutzeinstellungen nutzen. Unerwünschte Statusmeldungen lassen sich stummschalten. Außerdem kannst Du festlegen, wer deine Statusmeldungen sehen darf.
Wenn Du bisher ausgewählt hast, dass dein Status nur für Kontakte sichtbar ist, zählen künftig auch Personen dazu, mit denen Du lediglich kommuniziert hast. Wenn Du das vermeiden möchtest, musst Du die Option „Nur teilen mit …“ verwenden. Dort legst Du selbst fest, welche Kontakte deine Statusmeldungen sehen dürfen. Wann Meta die Funktion für alle Nutzer freischaltet, ist derzeit nicht bekannt.