18. Juni 2026, 16:12 Uhr | Lesezeit: 3 Minuten
Spotify steht vor einer Änderung, die viele Nutzer zunächst kaum bemerken dürften. Dennoch kann sie später für Probleme sorgen, wenn wichtige Kontodaten nicht mehr aktuell sind. Wer seinen Spotify-Account schon lange nutzt, sollte deshalb genauer hinschauen.
Was Spotify beim Log-in ändert
Ab dem 1. September 2026 soll die Anmeldung mit dem Benutzernamen nicht mehr möglich sein. Das geht aus einer Support-Seite von Spotify hervor. Stattdessen sollen Nutzer ihre E-Mail-Adresse verwenden. Alternativ bleibt der Log-in über andere verknüpfte Methoden möglich, etwa über Apple, Google, Facebook oder per Telefonnummer, sofern diese Anmeldemethode für das Konto eingerichtet wurde.
Spotify bestätigt aber, dass Musik, Playlists und andere Kontoinhalte unverändert bleiben. Handeln müssen demnach vor allem Nutzer, die sich aktuell noch mit ihrem Benutzernamen anmelden. Wer ohnehin schon die E-Mail-Adresse nutzt, kann sich entspannt zurücklehnen.
Benutzername oder Anzeigename?
Wichtig ist die Unterscheidung zwischen Benutzername und Anzeigename. Der Benutzername dient Spotify zur Identifikation des Kontos. Er ist nicht unbedingt der Name, den andere in der App sehen. Sichtbar ist in vielen Bereichen stattdessen der Anzeigename, zum Beispiel im Profil, in Playlists oder in der App. Diesen können Nutzer ändern. Mit ihm kann man sich aber nicht anmelden.
Die Änderung könnte für einige Nutzer verwirrend sein. Spotify entfernt nicht den Anzeigenamen und löscht auch nicht automatisch bestehende Benutzernamen. Der Dienst stellt lediglich die Anmeldung per Benutzername ein.
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So lässt sich die Mail hinterlegen
Nutzer, die ihren Account ausschließlich über andere Anmeldemethoden eingerichtet haben, können eine E-Mail-Adresse nachträglich in den Kontoeinstellungen ergänzen.
- Unter „Konto“ die Option „Persönliche Informationen bearbeiten“ auswählen.
- Hier lässt sich prüfen, ob die hinterlegte E-Mail-Adresse korrekt ist.
- Falls etwas geändert wurde, nicht vergessen, danach „Profil speichern“ auszuwählen.
Falls keine E-Mail hinterlegt ist, kann das auf der Seite mit den Anmeldemethoden geändert werden. Nutzer müssen dafür „Anmeldemethoden bearbeiten“ wählen und neben der gewünschten Methode dann auf „Hinzufügen“ klicken. Spotify rät Nutzern, lieber früher als später zu handeln, da sonst im Ernstfall der Zugriff auf Konten verschwinden könnte.
Warum manche Nutzer jetzt aktiv werden sollten
Auch wenn die Änderung für viele Spotify-Nutzer kaum spürbar sein dürfte, gibt es einige Fälle, in denen jetzt Handlungsbedarf besteht. Das betrifft vor allem Konten, die schon seit vielen Jahren existieren. Wer sich seit langer Zeit mit seinem Benutzernamen anmeldet, hat möglicherweise gar nicht mehr im Blick, welche E-Mail-Adresse bei Spotify hinterlegt ist.
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Problematisch kann das werden, wenn die gespeicherte Adresse nicht mehr genutzt wird oder der Zugriff darauf verloren gegangen ist. Wer nach der Umstellung sein Passwort zurücksetzen muss oder Sicherheitsabfragen erhält, könnte Schwierigkeiten bekommen, wieder auf sein Konto zuzugreifen. Deshalb empfiehlt es sich, die hinterlegte E-Mail-Adresse frühzeitig in den Kontoeinstellungen zu kontrollieren und gegebenenfalls zu aktualisieren.
Sinnvoll ist außerdem ein Blick auf die verknüpften Log-in-Methoden. Viele Nutzer melden sich inzwischen über Apple, Google oder Facebook an und nutzen ihren Benutzernamen schon lange nicht mehr. Wer solche Verknüpfungen eingerichtet hat, sollte prüfen, ob sie noch funktionieren und mit den aktuell genutzten Konten verbunden sind.