16. Dezember 2025, 9:15 Uhr | Lesezeit: 2 Minuten
Samsung Health gehört für viele Nutzer längst zum festen Bestandteil ihres Gesundheits-Trackings. Die App misst Schritte, Puls, Schlafqualität und vieles mehr. Jetzt nimmt Samsung einen Gesundheitsfaktor ins Visier, der häufig übersehen wird: Lärmbelastung. Eine neue Funktion soll künftig erfassen, wie laut der Alltag wirklich ist und wann Geräusche zur Gefahr fürs Gehör werden können.
Laut „Android Authority“ taucht in den Tiefen einer aktuellen Version der App erstmals eine sogenannte „Noise-Card“ auf, die sich derzeit in Entwicklung befinde. Sie soll im Hintergrund messen, welchen durchschnittlichen Lautstärkepegel das Smartphone über den Tag registriert. Damit lassen sich alltägliche Lärmbelastungen besser einschätzen. Die App soll die Werte direkt auf dem Startbildschirm anzeigen und damit einen schnellen Überblick darüber geben, ob der Geräuschpegel langfristig schädlich werden könnte.
Erweiterter Messmodus mit Warnfunktion
Samsung arbeitet auch an einem erweiterten Messmodus. Dieser kann nicht nur tägliche Durchschnittswerte liefern, sondern auch gezielt warnen, wenn bestimmte Lautstärken überschritten werden. Die Warnungen gelten sowohl für Umgebungsgeräusche als auch für Töne, die aus Apps stammen, wie zum Beispiel Musik, Videos oder Spiele. Nutzer können hier Grenzwerte festlegen und werden informiert, sobald dieser erreicht wurde. Das hilft besonders in Situationen, in denen man Lärm gar nicht bewusst wahrnimmt, er aber dennoch schädlich sein kann.
Wann erscheint die Funktion?
Zusätzlich entsteht eine Historienfunktion, die zeigt, wie oft Warnungen ausgelöst wurden. Samsung plant wöchentliche, monatliche und jährliche Auswertungen. So lässt sich erkennen, ob man regelmäßig lauten Umgebungen ausgesetzt ist oder ob bestimmte Orte oder Tageszeiten besonders belastend sind. Diese Informationen können helfen, langfristig Strategien zum Schutz des Gehörs zu entwickeln.
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Noch ist unklar, wann Samsung die neue Funktion offiziell in Samsung Health freigibt. Die Arbeiten daran sind jedoch bereits in der App sichtbar, weshalb es nicht mehr allzu lange dauern kann.