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App-Store-Regeln

Apple vs. Epic Games! Streit um Gebühren eskaliert erneut

Laptop mit Epic Logo und Apple Smartphone
Apple und Epic Games stehen erneut vor Gericht im Streit um App-Store-Gebühren Foto: Getty Images
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Sandra Bültermann

14. April 2026, 17:47 Uhr | Lesezeit: 3 Minuten

Der Streit zwischen Apple und Epic Games geht weiter. Der iPhone-Hersteller will erneut vor den Obersten Gerichtshof der USA ziehen. Ziel ist es, eine Entscheidung anzufechten, die Apples Möglichkeiten einschränkt, Provisionen für Käufe außerhalb von Apps zu verlangen.

Der Konflikt dauert bereits mehrere Jahre an. Apple zeigt sich dabei weiter entschlossen, seine bisherigen Regeln zu verteidigen. Im Mittelpunkt steht die Frage, ob und in welcher Höhe der Konzern Gebühren für externe Bezahlmethoden verlangen darf.

Wie der Konflikt ursprünglich begann

Auslöser des Streits war eine Entscheidung von Epic Games im Jahr 2020. Das Unternehmen integrierte eine eigene Zahlungsabwicklung in seine Apps. Damit wollte Epic die Gebühren umgehen, die im App Store von Apple anfallen.

Das Gericht stellte damals keine Monopolstellung fest. Apple gewann den Großteil des Prozesses. Trotzdem musste der Konzern externe Kaufoptionen zulassen. 2021 ging Apple dagegen vor, doch der Oberste Gerichtshof lehnte eine Prüfung ab. Damit blieb das Urteil bestehen.

In der Folge erlaubte Apple zwar externe Zahlungen, verlangte aber weiterhin eine Provision von 27 Prozent. Das liegt nur knapp unter den üblichen 30 Prozent für In-App-Käufe. Epic Games sieht darin einen Verstoß gegen die gerichtlichen Vorgaben.

Gericht sieht Verstoß durch Apple

2025 entschied ein US-Bezirksgericht zugunsten von Epic Games. Die Richter stellten fest, dass Apple gegen die gerichtlichen Vorgaben verstoßen habe. Einen konkreten alternativen Gebührensatz nannten sie jedoch nicht. Diese Entscheidung setzte Apple unter Druck. Trotzdem hält das Unternehmen an seinem Kurs fest und sucht erneut den Weg vor Gericht.

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Apple strebt neue Prüfung an

Laut „TechCrunch“ will Apple den Fall erneut vor den Supreme Court bringen. Der Konzern möchte erreichen, dass die Richter einen weiteren Aspekt des Falls prüfen.

Apple argumentiert seit Langem, dass die Gebühren nicht für die Zahlungsabwicklung selbst erhoben werden. Stattdessen sollen sie Leistungen wie Hosting, Datenanalyse sowie Entwicklertools und Software abdecken. Sollte das Gericht den Fall annehmen, könnte dies weitreichende Folgen für die Regeln im App Store haben.

Epic Games kritisiert Apples Vorgehen

Parallel zum neuen Vorstoß beantragte Apple, die bisherigen Einschränkungen vorläufig auszusetzen. Am 6. April 2026 gab das Gericht diesem Antrag statt. Epic Games reagierte sofort und legte Berufung ein.

Eine Sprecherin von Epic Games kritisierte Apples Vorgehen deutlich. Sie sagte, das sei
„eine weitere Verzögerungstaktik, die dazu dient, das Gericht daran zu hindern, Apples Möglichkeiten wirksam und dauerhaft einzuschränken, überhöhte Gebühren für Zahlungen über Drittanbieter zu erheben.“

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Weiter erklärte sie: „Gerichte haben dies immer wieder für rechtswidrig erklärt. Epic hat dies im Rahmen unserer Bemühungen, Webshops und ähnliche Funktionen als Konkurrenz zu Apple anzubieten, direkt von vielen Entwicklern gehört. Aufgrund von Apples Taktiken waren nur wenige mutige Entwickler, darunter Spotify, Kindle und Patreon, bereit, dieses Recht zu nutzen und den Verbrauchern Vorteile zu verschaffen. Wir werden uns weiterhin gegen Apples Versuche wehren, den Wettbewerb zu untergraben.“

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