25. Juli 2025, 8:17 Uhr | Lesezeit: 3 Minuten
Rund ein Drittel der User auf Dating-Apps wie Tinder sind auf der Suche nach einer festen Partnerschaft. Ein Punkt ist vielen dabei besonders wichtig.
Umweltbewusstsein spielt beim Online-Dating eine zunehmend entscheidende Rolle – und kann sogar darüber entscheiden, ob es zu einem Match kommt oder nicht. Besonders in Deutschland achten viele junge Nutzer der Dating-App Tinder auf gemeinsame Werte in Bezug auf Klima und Nachhaltigkeit.
Klimaschutz als Kriterium für ein Match
„Wir sehen in Ländern wie Deutschland ganz besonders, dass Nutzer über Klimawandel und Nachhaltigkeit sprechen und es als Ausschlusskriterium ansehen, wenn man sich da nicht engagiert“, sagte Melissa Hobley, Marketingchefin der Dating-App Tinder, der Deutschen Presse-Agentur in New York.
Themen wie Klimawandel und Umweltschutz gewinnen im Dating-Verhalten junger Menschen demnach an Relevanz. Wer beim Thema Nachhaltigkeit nicht überzeugt, hat bei vielen potenziellen Partnern schlechte Karten – besonders bei der Altersgruppe zwischen 18 und 25 Jahren, die auf Tinder am stärksten vertreten ist.
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Ein Drittel sucht eine feste Beziehung
Rund ein Drittel der Nutzer zwischen 18 und 25 Jahren ist laut Tinder auf der Suche nach einer langfristigen Partnerschaft. Etwa zwei Drittel geben an, jemanden kennenlernen zu wollen, dessen Werte mit den eigenen übereinstimmen. Auch interkulturelle Beziehungen seien für rund zwei Drittel der jungen Nutzer offen denkbar.
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Die Dating-App Tinder wurde im September 2012 veröffentlicht und hat mit ihrem Swipe-Prinzip das Online-Dating grundlegend verändert. Nutzer bekommen Profile anderer Singles in ihrer Umgebung angezeigt. Ein Wischen nach rechts bedeutet Interesse, nach links Ablehnung. Kommt es zu gegenseitigem Interesse, entsteht ein sogenanntes Match. An manchen Tagen werden weltweit bis zu drei Milliarden Swipes gezählt.
LGBTQ-Community auf der Dating-App Tinder wächst
Tinder gehört zur Match Group mit Sitz in Dallas im US-Bundesstaat Texas. Zu dem Konzern gehören auch weitere Dating-Plattformen wie OkCupid, Hinge, Pairs oder OurTime. Die App ist laut Unternehmensangaben in 190 Ländern und in mehr als 40 Sprachen verfügbar.
Besonders dynamisch wächst aktuell die LGBTQ-Community auf der Plattform. Die englische Abkürzung LGBTQ steht für Lesben, Schwule, Bisexuelle, Trans- und queere Menschen. Die Zahl der Nutzer, die sich als LGBTQ identifizieren, habe sich auf der Dating-App in den vergangenen zwei Jahren mehr als verdoppelt, teilte Tinder mit.
Mit Material von dpa