Zum Inhalt springen
logo Das Magazin für digitalen Lifestyle und Entertainment
Cloud iPad iPhone Microsoft News Alle Themen
Microsoft streicht Updates

Millionen Apple-Geräte verlieren OneDrive-Support

Smartphone mit dem OneDrive-Logo auf dem Display liegt auf einem Schreibtisch. Um das Gerät herum befinden sich ein blaues Notizbuch, ein kleiner Spiralblock, ein Taschenrechner, mehrere Filzstifte sowie zahlreiche bunte Büroklammern in Rot, Gelb, Grün, Blau und Weiß. Der Bildschirm zeigt auf weißem Hintergrund das OneDrive-Logo und den Schriftzug „OneDrive“.
OneDrive setzt künftig mindestens iOS 26 oder iPadOS 26 voraus Foto: SOPA Images/LightRocket via Getty Images
Przemyslaw Szymanski

11. Oktober 2026, 16:17 Uhr | Lesezeit: 2 Minuten

Wer OneDrive auf älteren iPhones oder iPads nutzt, muss sich auf Einschränkungen einstellen. Microsoft will die Unterstützung für bestimmte Apple-Geräte beenden und setzt künftig deutlich neuere Betriebssysteme voraus.

Microsoft hebt die Anforderungen für seine OneDrive-App auf Apples Mobilgeräten an. Das geht aus den Versionshinweisen der Anwendung im App Store hervor. Künftig sollen neue Versionen der Cloud-App mindestens iOS 26 beziehungsweise iPadOS 26 voraussetzen.

Einen konkreten Termin für die Umstellung nennt das Unternehmen bislang nicht. Fest steht aber schon jetzt, dass Nutzer älterer Apple-Geräte keine weiteren OneDrive-Updates mehr erhalten werden, sobald die Änderung aktiv wird. Die App dient unter anderem dazu, Dateien online zu speichern, Fotos automatisch zu sichern und Dokumente zwischen Smartphone, Tablet und Computer zu synchronisieren.

Diese iPhones und iPads sind betroffen

Von der Änderung betroffen sind mehrere Geräte, die Apples aktuelle Betriebssystemgeneration nicht mehr unterstützen. Dazu zählen das iPhone XR, das iPhone XS und das iPhone XS Max. Da für diese Modelle kein Update auf iOS 26 verfügbar ist, erfüllen sie die künftigen Anforderungen von OneDrive nicht mehr.

Auch das iPad der siebten Generation fällt aus dem Support-Zeitraum heraus. Für das Tablet stellt Apple ebenfalls kein Update auf iPadOS 26 bereit. Nutzer dieser Geräte können die App zwar vorerst weiter verwenden, müssen jedoch darauf verzichten, neue Funktionen und Fehlerbehebungen über zukünftige Updates zu erhalten. Wie lange ältere OneDrive-Versionen danach noch vollständig funktionieren werden, hat Microsoft bisher nicht mitgeteilt.

Auch interessant: Windows installiert selbstständig Gesichtsscanner-App

So lässt sich OneDrive weiterhin aktuell halten

Wer ein kompatibles iPhone besitzt, kann die neuen Anforderungen meist durch ein Betriebssystem-Update erfüllen. Unterstützt werden unter anderem die iPhone-11-Reihe sowie neuere Modelle. Auch das iPhone SE der zweiten und dritten Generation erhält weiterhin aktuelle iOS-Versionen.

Ob ein Update verfügbar ist, lässt sich in den iPhone-Einstellungen überprüfen. Unter „Allgemein“ und anschließend „Softwareupdate“ zeigt das System an, ob eine neuere Version bereitsteht. Wird ein Update angeboten, kann es direkt installiert werden. Dadurch bleibt auch der Zugriff auf kommende OneDrive-Versionen erhalten.

Sie haben erfolgreich Ihre Einwilligung in die Nutzung unseres Angebots mit Tracking und Cookies widerrufen. Damit entfallen alle Einwilligungen, die Sie zuvor über den (Cookie-) Einwilligungsbanner bzw. über den Privacy-Manager erteilt haben. Sie können sich jetzt erneut zwischen dem Pur-Abo und der Nutzung mit Tracking und Cookies entscheiden.

Bitte beachten Sie, dass dieser Widerruf aus technischen Gründen keine Wirksamkeit für sonstige Einwilligungen (z.B. in den Empfang von Newslettern) entfalten kann. Bitte wenden Sie sich diesbezüglich an datenschutz@axelspringer.de.