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Google-KI bekommt neue Funktion

Nutzer können Denkaufwand von Gemini bald selbst steuern

Google für der KI Gemini eine Funktion hinzu, mit der man die Denktiefe einstellen kann
Google für der KI Gemini eine Funktion hinzu, mit der man die Denktiefe einstellen kann Foto: TECHBOOK
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Przemyslaw Szymanski

18. Mai 2026, 16:12 Uhr | Lesezeit: 2 Minuten

Google arbeitet offenbar an einer neuen Einstellung für seinen KI-Chatbot Gemini. Nutzerinnen und Nutzer sollen künftig selbst bestimmen können, ob die KI besonders schnell oder lieber gründlicher antwortet.

Gemini soll zwischen Tempo und Gründlichkeit unterscheiden

Im Alltag sollen KI-Chatbots häufig möglichst schnell reagieren – etwa bei kurzen Zusammenfassungen, Formulierungshilfen oder einfachen Fragen. Schwieriger wird es jedoch bei komplexeren Aufgaben wie Rechenproblemen, Programmierfragen oder umfangreichen Analysen.

Genau hier setzt Google offenbar mit einer neuen Funktion für Gemini an: Erste Nutzerinnen und Nutzer können laut übereinstimmenden Berichten einstellen, wie viel „Denkaufwand“ die KI für eine Antwort betreiben soll.

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Neue Einstellung direkt in der Modellauswahl

Die neue Funktion taucht aktuell nur bei bestimmten Gemini-Modellen auf. Betroffen sind bislang „Gemini 3 Flash Fast“ sowie „Gemini 3.1 Pro“. In der Modellauswahl erscheint dort ein zusätzlicher Menüpunkt namens „Denkaufwand“.

Zur Auswahl stehen derzeit zwei Stufen: „Standard“ und „Erweitert“. Während „Standard“ laut Google für die meisten alltäglichen Fragen gedacht ist, soll „Erweitert“ speziell bei komplexen Problemlösungen bessere Ergebnisse liefern.

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Konkurrenz setzt bereits auf ähnliche Konzepte

Mit der neuen Funktion wäre Google nicht allein. Auch OpenAI bietet bei ChatGPT bereits eine vergleichbare Steuerung des Denkaufwands an, etwa bei Thinking- oder Pro-Modellen. Andere KI-Anbieter verfolgen ähnliche Ansätze: Anthropic integriert bei Claude ein erweitertes beziehungsweise adaptives Denken, während Perplexity für komplizierte Suchanfragen einen speziellen Reasoning-Modus anbietet.

Noch steht die Funktion offenbar nicht allen Nutzerinnen und Nutzern zur Verfügung. Wann Google den einstellbaren Denkaufwand breiter freischaltet, ist bislang unklar. Es besteht auch noch die Möglichkeit, dass sich das Unternehmen nach dem eingeschränkten Test gegen eine allgemeine Freigabe entscheidet.

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