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Neues Fitness-Ökosystem

Google Health ersetzt Fitbit! Das ändert sich jetzt

Google Health startet als Nachfolger von Fitbit
Google Health startet als Nachfolger von Fitbit Foto: Getty Images
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Przemyslaw Szymanski

12. Mai 2026, 17:26 Uhr | Lesezeit: 3 Minuten

Google ordnet sein Fitness-Ökosystem neu und ersetzt die bekannte Fitbit-Plattform durch den neuen Dienst Google Health. Für Nutzer soll der Umstieg unkompliziert verlaufen. Gleichzeitig bringt die App neue Funktionen, ein überarbeitetes Design und ein kostenpflichtiges Premium-Angebot. Doch nicht alle bisherigen Features bleiben erhalten – einige bekannte Funktionen verschwinden vollständig.

Google hat den Fitnessanbieter Fitbit bereits 2021 übernommen, die Marke jedoch zunächst weitgehend unverändert weitergeführt. Nun erfolgt die umfassende Integration in das eigene Gesundheitsangebot. Die bisherige Fitbit-App wird in Google Health umbenannt, ebenso wird aus Fitbit Premium das kostenpflichtige Abo Google Health Premium. Begleitend führt das Unternehmen mit Fitbit Air neue Hardware ein.

Für bestehende Nutzer soll der Wechsel reibungslos verlaufen. Die bisherige App wird per Update umgestellt, ohne dass eine Neuinstallation erforderlich ist. Alle vorhandenen Daten bleiben erhalten. Die neue Oberfläche gliedert sich in die vier Bereiche „Heute“, „Fitness“, „Schlaf“ und „Gesundheit“, um Aktivität, Erholung und Vitalwerte übersichtlicher darzustellen. Ergänzt wird dies durch erweiterte Bestenlisten sowie ein überarbeitetes Zyklus-Tracking mit interaktivem Kalender.

Mehr Daten, mehr Überblick

Google setzt auf eine stärkere Personalisierung der App. Nutzer können Dashboards individuell anpassen, um wichtige Gesundheitswerte schneller im Blick zu behalten. Gleichzeitig werden verschiedene Datenquellen zusammengeführt: Aktivitäten, Trainings, Schlafdaten und Vitalwerte lassen sich synchronisieren und auswerten. Die Anwendung analysiert diese Informationen, zeigt Trends auf und soll Zusammenhänge verständlicher machen.

Ein zentraler Bestandteil ist die Öffnung für andere Dienste und Geräte. Über Schnittstellen wie Health Connect, Apple Health sowie eigene Google-Integrationen können Daten aus verschiedenen Anwendungen eingebunden werden. Dazu zählen auch Angebote wie Peloton oder MyFitnessPal. Besonders Nutzer von Apple-Geräten profitieren davon, da sich Daten aus dem iPhone-Ökosystem direkt in Google Health integrieren lassen.

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Premium-Abo mit KI-Coach und gestrichenen Funktionen

Das kostenpflichtige Modell bleibt erhalten: Google Health Premium kostet 9,99 Euro monatlich oder 99 Euro jährlich. Kern des Abonnements ist ein KI-gestützter Coach auf Basis von Gemini. Dieser beantwortet Gesundheitsfragen, erstellt individuelle Trainingspläne und analysiert Schlafdaten. Zusätzlich bietet das Abo Empfehlungen, Hinweise zu Fitness- und Gesundheitswerten sowie Inhalte wie Workouts, Meditationen und Atemübungen.

Mit der Umstellung entfallen jedoch auch mehrere bekannte Funktionen. Das Schlafprofil mit monatlichen Schlaftieren wird gestrichen, ebenso die Schnarcherkennung bei bestimmten Fitbit-Geräten. Die bisherige Sauerstoffabweichung wird durch SpO2-Werte ersetzt. Zudem ändern sich Bezeichnungen und Zielwerte im Trainingsbereich.

Weitere Einschnitte betreffen den Funktionsumfang insgesamt: Der bisherige Stresswert entfällt, Hauttemperaturdaten werden nur noch als Trends angezeigt. Beim Blutzucker-Tracking fallen Zusatzfunktionen wie Erinnerungen weg. Auch soziale Funktionen wie Direktnachrichten, Gruppen und der Community-Feed werden gestrichen. Stattdessen setzt Google auf eine wöchentliche Bestenliste für Schritte und Cardio-Belastung als zentrales Element für den Austausch.

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