Zum 1. November

Vodafone stampft Anrufbeantworter ein – das müssen Nutzer jetzt wissen

Frau am Telefon
Vodafone schafft den netzbasierten Anrufbeantworter ab
Foto: Getty Images

Vodafone-Kunden, die bisher den netzbasierten Anrufbeantworter an ihrem Telefonanschluss genutzt haben, müssen sich nach einer neuen Lösung zum Aufzeichnen und Abrufen von Sprachmitteilungen umsehen. Denn der Provider stellt den Dienst ersatzlos ein.

Schon am 1. November ist es demnach soweit, wie Vodafone in einer aktuellen Meldung mitteilt. Ab diesem Tag können Kunden mit Festnetzanschluss den netzintegrierten Anrufbeantworter nicht länger nutzen. Auch eingerichtete Rufumleitungen auf dem Anrufbeantworter werden dann entfernt, so Vodafone. Der digitale Anrufbeantworter ist bislang Bestandteil der Festnetzanschlüsse und in den Grundgebühren enthalten gewesen.

So begründet Vodafone die Abschaltung

Laut Vodafone prüft das Unternehmen regelmäßig seine Angebote auf Kundeninteresse und Aktualität. Ältere Services werden in diesem Zuge auch mal abgestellt – so wie der netzbasierte Anrufbeantworter. Der Provider betont jedoch, dass Kunden Internet und Telefonie sowie alle anderen vertraglich vereinbarten Services wie bisher nutzen können.

Zum 1. November löscht das Unternehmen alle eventuell noch vorhandenen Aufnahmen des Anrufbeantworter-Speichers. Ärgerlich ist, dass Betroffene keine Möglichkeit haben, diese vorab zu sichern, da alte Sprachnachrichten nicht mitgenommen werden können.

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Alternativen zum netzbasierten Anrufbeantworter

Kunden, die auf ihren Anrufbeantworter nicht verzichten möchten, müssen sich nun nach Alternativen umsehen. Vodafone empfiehlt denjenigen, die zu ihrem Vertrag eine Fritzbox vom Provider enthalten oder sich selbst einen AVM-Router zugelegt haben, den dort enthaltenden Dienst zu nutzen.

Haben Kunden keine Fritzbox und möchten ihren Router auch nicht wechseln, bietet Vodafone ihnen eine individuelle Beratung zu möglichen Alternativen an. Dafür ist die Service-Nummer 0800 172 1212 täglich von 7.30 bis 22 Uhr geschaltet.

 

Anrufbeantworter in der Fritzbox einrichten – so geht’s

In der Fritzbox können Nutzer bis zu fünf individuelle Anrufbeantworter einrichten und diese auch getrennt voneinander nutzen. So lässt sich beispielsweise ein Anrufbeantworter während der Geschäftszeiten schalten, ein weiterer für private Zwecke und wieder einer innerhalb des Urlaubs. Die Ansagen können dabei bis zu 60 Sekunden lang sein.

Aktivieren lässt sich der Fritzbox-Anrufbeantworter über das Menü http://fritz.box im Reiter „Telefonie“. Hier klicken Nutzer auf „Telefoniegeräte“ und anschließend auf „Neues Gerät einrichten“. Unter „In die FRITZ!Box integriert“ finden sie die Option „Anrufbeantworter“ , die sie mit „Weiter“ anpassen können. Einstellen lässt sich beispielsweise die Betriebsart, die Ansageverzögerung, die Aufnahmelänge und der Name des Anrufbeantworters.

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Anders als beim Dienst von Vodafone ist der Funktionsumfang der in der Fritzbox integrierten Lösung deutlich höher. So können Nutzer sich Sprachmitteilungen auf Wunsch per E-Mail weiterleiten lassen oder auf einem USB-Stick auslagern. Die kompletten Möglichkeiten des Fritzbox-Anrufbeantworters listet AVM auf seiner Webseite.

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