27. Mai 2026, 15:33 Uhr | Lesezeit: 2 Minuten
Gaming wird für viele Spieler immer teurer. Nachdem in den vergangenen Monaten bereits zahlreiche Konsolenhersteller ihre Hardwarepreise erhöht haben, zog Sony nun auch bei seinem Online-Dienst PlayStation Plus nach. Betroffen ist zunächst die günstigste Abo-Stufe „Essential“. Die Änderungen sollten seit dem 20. Mai 2026 gelten.
In den vergangenen Monaten hatten bereits mehrere Unternehmen ihre Preise angepasst oder entsprechende Erhöhungen angekündigt. Besonders die steigenden Produktionskosten setzen die Branche unter Druck. Hersteller kämpfen weiterhin mit Speicherengpässen und einer schwierigen Wirtschaftslage. Diese zusätzlichen Kosten geben viele Firmen inzwischen an ihre Kunden weiter. Auch Sony hatte den Preis der PlayStation 5 bereits mehrfach angehoben.
Neue Preise für PS Plus Essential
Wie Sony über X, ehemals Twitter, bekannt gab, stiegen die Gebühren für PlayStation Plus Essential in einigen Regionen. Welche Länder genau betroffen sind, nennt das Unternehmen bisher allerdings nicht. Sony veröffentlichte neben Preisen in Dollar und Pfund jedoch auch neue Euro-Beträge. Deshalb spricht vieles dafür, dass die Erhöhung auch in Europa und damit in Deutschland gilt.
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Für das monatliche Essential-Abo sind jetzt 9,99 Euro statt bisher 8,99 Euro fällig. Auch das Dreimonats-Abo ist teurer geworden und stieg von 24,99 Euro auf 27,99 Euro. Die höheren Tarifstufen „Extra“ und „Premium“ bleiben nach aktuellem Stand zunächst unverändert.
Bestehende Abos bleiben zunächst unverändert
Wer bereits ein laufendes Abonnement besitzt, muss die höheren Preise vorerst offenbar nicht zahlen. Sony erklärt, dass bestehende Mitgliedschaften zunächst nicht angepasst werden. Erst wenn Nutzer ihr aktuelles Abo kündigen oder ändern, gelten die neuen Gebühren.
Vom Preisaufschlag ausgenommen bleibt nach aktuellem Stand außerdem das Jahresabonnement von PS Plus Essential. Auch die teureren Mitgliedschaften sind bislang nicht betroffen. Sony begründet die Anpassungen mit der weiterhin schwierigen Marktlage.
Ob weitere Preiserhöhungen folgen könnten, bleibt offen. Konkurrent Microsoft erhielt bei einer früheren Anpassung des Game Pass deutliche Kritik von Spielern. Möglich wäre deshalb, dass Sony mögliche weitere Änderungen schrittweise umsetzt.