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Verkaufsboom vor Ostern

Warum die PS5 plötzlich wieder stark gefragt ist

hand die playstation controller hält
Die PlayStation 5 war kurz vor Ostern 2026 besonders gefragt Foto: Getty Images
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Manuel Bauer

19. April 2026, 12:51 Uhr | Lesezeit: 2 Minuten

Die PlayStation 5 ist bereits seit fast sechs Jahren auf dem Markt. Trotzdem bleibt die Konsole weiterhin gefragt. Kurz vor Ostern zeigte sich in den USA eine besonders starke Nachfrage. Die Verkaufszahlen stiegen deutlich an, obwohl keine speziellen Rabattaktionen angeboten wurden.

Das geht aus einem Bericht von videogameschronicle.com hervor, der sich auf aktuelle Daten aus dem Einzelhandel stützt. Viele Gaming-Fans greifen weiterhin zur aktuellen Generation, obwohl bereits Hinweise auf ein Nachfolgemodell existieren. Normalerweise steigen Verkaufszahlen vor allem bei Sonderangeboten. Dass dies diesmal ohne Preisnachlässe geschah, macht die Entwicklung besonders auffällig.

Deutlich höhere Ausgaben für Gaming-Hardware

Laut Bericht investierten Kunden in den USA Ende März und Anfang April 2026 mehr als doppelt so viel Geld in Gaming-Hardware wie im gleichen Zeitraum des Vorjahres. Die PlayStation 5 erreichte dabei ein neues Jahreshoch bei den Verkäufen.

Diese Entwicklung überrascht vor allem deshalb, weil Sony im vergangenen Jahr die Preise deutlich angehoben hatte. In der Folge waren die Verkaufszahlen im November 2025 stark zurückgegangen. Dass die Nachfrage nun wieder deutlich anzieht, hängt offenbar direkt mit der Preisstrategie des Herstellers zusammen.

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Ankündigung neuer Preise sorgt für Kaufwelle

Ende März 2026 kündigte Sony eine weitere Preiserhöhung an und verwies dabei auf die angespannte wirtschaftliche Lage weltweit. Seit dem 2. April 2026 gelten neue Preise für alle Modelle:

  • PlayStation 5 Digital Edition: 599,99 statt 499,99 Euro
  • Modell mit Blu-ray-Laufwerk: 649,99 statt 549,99 Euro
  • PlayStation 5 Pro: 899,99 statt 799,99 Euro

Diese Aussicht führte offenbar dazu, dass viele Interessierte noch schnell zugriffen, bevor die höheren Preise in Kraft traten. Dadurch entstand kurzfristig ein deutlicher Nachfrageanstieg. Ob sich ein ähnlicher Effekt auch in Deutschland gezeigt hat, ist nicht bekannt.

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Steigende Preise verändern den Gaming-Markt

Die Preisentwicklung hat spürbare Auswirkungen. Auch wenn die tatsächlichen Verkaufspreise oft unter der unverbindlichen Preisempfehlung liegen, sind die Kosten seit Anfang April 2026 insgesamt um 50 bis 100 Euro gestiegen.

US-Marktforscher bewerten diese Entwicklung kritisch. Konsolen-Gaming könnte sich zunehmend zu einem teuren Hobby entwickeln. Menschen mit geringerem Budget könnten dadurch ausgeschlossen werden. Laut Einschätzung der Experten verliert die Branche damit einen Teil ihrer Zielgruppe an Free-to-Play- und Mobile-Games.

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