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Alle Details zur Fußball-WM 26 im Überblick

Fifa WM 2026 Pokal
Deutschland startet am 14. Juni gegen Curaçao in die Gruppenphase der Fußball-Weltmeisterschaft 2026 Foto: AFP via Getty Images
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Stefan Mehmke

11. Juni 2026, 16:24 Uhr | Lesezeit: 5 Minuten

Die Fußball-Weltmeisterschaft 2026 beginnt am 11. Juni und wird erstmals gemeinsam in den USA, Kanada und Mexiko ausgetragen. Zudem nehmen zum ersten Mal 48 Nationalmannschaften teil, die auf zwölf Gruppen verteilt sind. Für Fans bedeutet das mehr Spiele, mehr Austragungsorte und ein Turnier, das bis zum 19. Juli 2026 läuft.

Wann die Spiele stattfinden, welche Sender übertragen und wann Deutschland gefordert ist, zeigt der Überblick zur WM 2026.

Start der WM 2026 und deutsche Termine

Das Eröffnungsspiel bestreitet Gastgeber Mexiko am 11. Juni 2026 um 21 Uhr deutscher Zeit gegen Südafrika. Die USA greifen am 13. Juni um 3 Uhr gegen Paraguay ins Geschehen ein.

Die deutsche Nationalmannschaft startet am 14. Juni um 19 Uhr gegen Curaçao in das Turnier. Danach folgen die weiteren Gruppenspiele:

  • Deutschland – Curaçao: 14. Juni 2026, 19 Uhr
  • Deutschland – Elfenbeinküste: 20. Juni 2026, 22 Uhr
  • Ecuador – Deutschland: 25. Juni 2026, 22 Uhr

ARD und ZDF zeigen alle Partien der deutschen Mannschaft live. Auch MagentaTV überträgt die Begegnungen.

Spielplan der Weltmeisterschaft

Die Gruppenphase läuft vom 11. bis zum 28. Juni 2026. Anschließend folgen die K.-o.-Runden bis zum Finale am 19. Juli. Der Rahmenterminplan:

  • Vorrunde, 1. Spieltag: 11. bis 18. Juni 2026
  • Vorrunde, 2. Spieltag: 18. bis 24. Juni 2026
  • Vorrunde, 3. Spieltag: 24. bis 28. Juni 2026
  • Sechzehntelfinale: 28. Juni bis 4. Juli 2026
  • Achtelfinale: 4. bis 7. Juli 2026
  • Viertelfinale: 9. bis 12. Juli 2026
  • Halbfinale: 14. und 15. Juli 2026
  • Spiel um Platz 3: 18. Juli 2026
  • Finale: 19. Juli 2026

Für Outlook steht zudem ein WM-Planer zum Download bereit. Damit lassen sich ausgewählte Partien in den Kalender übernehmen. Auch mögliche spätere Spiele bestimmter Mannschaften können vorgemerkt werden. Nach der Gruppenphase aktualisiert der Planer Ergebnisse und neue K.-o.-Spiele automatisch.

Alle Gruppen der WM 2026

Die zwölf Gruppen bestehen aus jeweils vier Mannschaften:

  • Gruppe A: Mexiko, Südkorea, Südafrika, Tschechien
  • Gruppe B: Kanada, Schweiz, Katar, Bosnien-Herzegowina
  • Gruppe C: Brasilien, Marokko, Schottland, Haiti
  • Gruppe D: USA, Australien, Paraguay, Türkei
  • Gruppe E: Deutschland, Ecuador, Elfenbeinküste, Curaçao
  • Gruppe F: Niederlande, Japan, Tunesien, Schweden
  • Gruppe G: Belgien, Iran, Ägypten, Neuseeland
  • Gruppe H: Spanien, Uruguay, Saudi-Arabien, Kap Verde
  • Gruppe I: Frankreich, Senegal, Norwegen, Irak
  • Gruppe J: Argentinien, Österreich, Algerien, Jordanien
  • Gruppe K: Portugal, Kolumbien, Usbekistan, DR Kongo
  • Gruppe L: England, Kroatien, Panama, Ghana

Diese Sender zeigen die WM

MagentaTV überträgt alle 104 Partien der Weltmeisterschaft live. Davon laufen 44 Begegnungen ausschließlich dort.

ARD und ZDF zeigen insgesamt 60 WM-Spiele. Dazu zählen alle Partien der deutschen Mannschaft, beide Halbfinals und das Endspiel. Damit ist ein großer Teil des Turniers auch im Free-TV zu sehen.

Auch interessant: So können Fußball-Fans alle 104 WM-Spiele gratis schauen

Zusätzliche kostenlose Streams bieten deutschsprachige Sender aus Österreich und der Schweiz. ORF und ServusTV teilen sich jeweils 52 Spiele. SRF zeigt sogar alle 104 Partien über seine digitalen Angebote.

Allerdings verhindern Geoblocking-Sperren normalerweise den Zugriff aus Deutschland. Ein VPN-Dienst kann einen virtuellen Standortwechsel ermöglichen und dadurch Inhalte aus Österreich oder der Schweiz freischalten. Das gilt auch umgekehrt, wenn deutsche Streams aus dem außereuropäischen Ausland genutzt werden sollen.

Der deutsche Kader im Überblick

  • Tor: Oliver Baumann (TSG Hoffenheim), Manuel Neuer (Bayern München), Alexander Nübel (VfB Stuttgart)
  • Abwehr: Waldemar Anton (Borussia Dortmund), Nathaniel Brown (Eintracht Frankfurt), Joshua Kimmich (Bayern München), David Raum (RB Leipzig), Antonio Rüdiger (Real Madrid), Nico Schlotterbeck (Borussia Dortmund), Jonathan Tah (Bayern München), Malick Thiaw (Newcastle United).
  • Mittelfeld: Pascal Groß (Brighton & Hove Albion), Felix Nmecha (Borussia Dortmund), Aleksandar Pavlovic (Bayern München), Angelo Stiller (VfB Stuttgart), Leon Goretzka (Bayern München), Nadiem Amiri (FSV Mainz 05), Assan Ouedraogo (RB Leipzig).
  • Angriff: Maximilian Beier (Borussia Dortmund), Kai Havertz (FC Arsenal), Jamie Leweling (VfB Stuttgart), Jamal Musiala (Bayern München), Leroy Sané (Galatasaray Istanbul), Deniz Undav (VfB Stuttgart), Florian Wirtz (FC Liverpool), Nick Woltemade (Newcastle United).

Die Partien werden in Kanada, den USA und Mexiko ausgetragen. Gespielt wird unter anderem in Toronto, Vancouver, Atlanta, Dallas, Houston, Los Angeles, Miami, New York, Philadelphia, Seattle, Guadalajara, Monterrey und Mexiko-Stadt.

Durch die Austragung in Nordamerika reichen die Anstoßzeiten aus deutscher Sicht von 18 Uhr am Abend bis 6 Uhr am Morgen. Damit erwartet Fans ein Turnier mit besonders breitem Zeitfenster.

Mehr zum Thema

Weltmeister seit 2002 und Blick auf 2030

Die vergangenen Weltmeister sind:

  • 2022: Argentinien
  • 2018: Frankreich
  • 2014: Deutschland
  • 2010: Spanien
  • 2006: Italien
  • 2002: Brasilien

In der ewigen Rangliste liegt Brasilien mit fünf Titeln vorn. Deutschland und Italien folgen mit jeweils vier Erfolgen.

Bereits jetzt steht auch der Rahmen für die WM 2030 fest. Die Hauptgastgeber werden Marokko, Spanien und Portugal sein. Zusätzlich sind Jubiläumsspiele in Uruguay, Argentinien und Paraguay geplant. Damit findet das Turnier in insgesamt sechs Ländern auf drei Kontinenten statt.

Diskussionen schon vor dem Anpfiff

Noch vor dem Start des Turniers sorgen mehrere Themen für Diskussionen. Genannt werden hohe Ticketpreise, Probleme bei Ticketkontingenten sowie Schwierigkeiten rund um Visa und Einreisebestimmungen.

Betroffen sind unter anderem Fans und Teammitglieder verschiedener Nationen. Auch der somalische Schiedsrichter Omar Artan kann laut Medienberichten nicht in die USA einreisen. Damit beginnt die WM 2026 nicht nur mit sportlicher Vorfreude, sondern auch mit organisatorischen und politischen Debatten.

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