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Neue Abos

Hierfür müssen Spotify-Nutzer jetzt extra zahlen

Auf dem Bild ist im Vordergrund ein Smartphone zu sehen, auf dessen Display das grüne Spotify-Logo und der Schriftzug „Spotify“ erscheinen. Im Hintergrund ist auf einer grünen Fläche ein weiteres, unscharfes Spotify-Logo zu erkennen. Das Motiv ist überwiegend in Schwarz und kräftigem Grün gehalten.
Podcast-Macher können bei Spotify künftig bis zu drei Pakete mit unterschiedlichen Leistungen anbieten Foto: Getty Images
Przemyslaw Szymanski

23. Oktober 2026, 16:02 Uhr | Lesezeit: 3 Minuten

Podcasts begleiten viele durch den Alltag, etwa beim Frühstück oder auf dem Weg zur Arbeit. Wer von einer Sendung nicht genug bekommt, kann bei Spotify künftig zusätzliche Inhalte freischalten. Der Streamingdienst erweitert dafür sein Bezahlmodell um neue Mitgliedschaftspakete. Dafür fallen zusätzliche Kosten an, unabhängig davon, ob man Spotify kostenlos verwendet oder bereits Premium-Kunde ist.

Bis zu drei Pakete pro Podcast

Spotify führt die neuen Mitgliedschaften schrittweise in 34 Märkten ein. Dazu gehören auch Deutschland, Österreich und die Schweiz. Kostenpflichtige Podcast-Abos gab es zwar bereits, darüber konnten Hörer beispielsweise exklusive Folgen erhalten.

Neu ist nun, dass die Macher einer Sendung bis zu drei verschiedene Pakete gleichzeitig anbieten können. Diese dürfen sich sowohl beim Preis als auch beim Leistungsumfang unterscheiden. Damit können Podcast-Anbieter selbst festlegen, welche zusätzlichen Inhalte sie in welcher Mitgliedschaft anbieten. Von den Einnahmen erhalten die Podcast-Macher 90 Prozent vor Steuern.

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Diese Extras können Mitglieder bekommen

Welche Vorteile ein kostenpflichtiges Paket bietet, bestimmen die Macher des jeweiligen Podcasts. Möglich sind etwa zusätzliche Folgen oder exklusive Videos. Auch neue Ausgaben können zahlenden Mitgliedern früher zur Verfügung stehen. Ebenso kann ein Paket den Zugriff auf ältere Folgen ermöglichen.

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Ein weiterer möglicher Vorteil ist weniger Werbung. Komplett werbefrei muss ein Podcast trotz Mitgliedschaft allerdings nicht sein. Werbung, die die Macher selbst in ihre Sendung integrieren, kann weiterhin enthalten sein.

So lassen sich die Pakete buchen und kündigen

Wer eine Podcast-Mitgliedschaft abschließen möchte, findet sie auf der Spotify-Seite der jeweiligen Sendung. Dort lässt sich entweder der Hinweis zur Mitgliedschaft oder eine gesperrte Folge auswählen. Anschließend wählt man das gewünschte Paket aus und schließt den Kauf ab. Die freigeschalteten Inhalte stehen danach direkt bei Spotify zur Verfügung.

Wichtig ist allerdings: Die Mitgliedschaft verlängert sich automatisch, sofern sie nicht rechtzeitig gekündigt wird. Für die Kündigung geht man auf spotify.com/account und wählt dort „Podcast-Mitgliedschaften“. Anschließend lässt sich das betreffende Angebot öffnen und über „Mitgliedschaft kündigen“ beenden. Alternativ ist die Kündigung über einen Link in der Bestätigungs-E-Mail möglich. Bereits bezahlte Inhalte bleiben bis zum Ende des jeweiligen Zeitraums verfügbar.

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