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Hat „KPop Demon Hunters“ entthront!

Netflix-Film hat Zuschauerzahlen verdreifacht – aber wie?

Szene aus „The Perfect Neighbor“ bei Netflix
Szene aus „The Perfect Neighbor“ bei Netflix Foto: Netflix
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Woon-Mo Sung
Redakteur

5. März 2026, 15:38 Uhr | Lesezeit: 2 Minuten

Im Jahr 2026 braucht es nicht mehr zwingend namhafte Stars, um einen Film oder eine Serie zum Erfolg zu bringen. Manchmal reicht auch einfach ein spannendes Thema, wie in „The Perfect Neighbor“ bei Netflix. Aktuell steigt das Interesse an dem Werk rapide an.

„The Perfect Neighbor“ plötzlich Netflix-Hit

„The Perfect Neighbor“ ist bereits im Oktober 2025 bei Netflix erschienen. Dabei handelt es sich um einen Dokumentarfilm. Mit reichlich bekannten Gesichtern oder einer beliebten Prämisse kann er also nicht punkten. Wie das Magazin „IndieWire“ exklusiv berichtet, hat es der Film dennoch auf mehr als 50 Millionen Zugriffe geschafft.

Besonders auffällig: „The Perfect Neighbor“ geht in der Kategorie des besten Dokumentarfilms ins Rennen um den Oscar. Und in den zwei Wochen nach der Nominierung haben sich die Zugriffszahlen mehr als verdreifacht. Dazu kamen aber auch Gewinne bei den Independent Spirit Awards und den Critics Choice Awards.

Sogar „KPop Demon Hunters“ vom Thron gestoßen

Seine Premiere feierte „The Perfect Neighbor“ jedoch nicht bei Netflix, sondern beim renommierten Sundance Film Festival, wo die Doku bereits für Aufsehen sorgte. Nach der Streaming-Veröffentlichung hielt der Erfolg weiter an: Drei Wochen lang konnte der Film sich in den weltweiten Top 10 von Netflix halten. Dabei war er sogar zwei Wochen auf Platz 1 in den USA und sechs weiteren Ländern. Dafür stieß er sogar „KPop Demon Hunters“ vom Spitzenplatz.

Ganz so überraschen sollte der Erfolg nicht. Schließlich geht es in „The Perfect Neighbor“ um einen realen Mordfall, wodurch die Doku dem gegenwärtigen True-Crime-Hype gerecht wird.

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Konkret geht es um die Afroamerikanerin Ajike „AJ“ Shantrell Owens, die am 2. Juni 2023 von ihrer weißen Nachbarin Susan Lorincz erschossen wurde, die sich wiederum später auf Notwehr berief. Der Dokumentarfilm besteht fast ausschließlich aus Bodycam-Aufnahmen von Polizisten.

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