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Diese Serie soll Grenzen von Sex und Gewalt sprengen

Artwork zu „Spartacus – Das Haus Ashur“
„Spartacus – Das Haus Ashur“ startet jetzt bei Amazon Prime Video Foto: Amazon Prime Video
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Woon-Mo Sung
Redakteur

30. April 2026, 20:44 Uhr | Lesezeit: 3 Minuten

Wer seine Unterhaltung rabiat mag, lebt in den besten aller Zeiten. Ob im Kino oder auf Streaming-Diensten, es wird so explizit umgebracht wie noch nie. Während man über viele „frei ab 18“-Filme der 80er und 90er heute nur noch müde lächeln würde, haben sich die Maßstäbe deutlich verschoben. Heute darf ein „Terrifier 3“ ungekürzt im Kino laufen, während er noch vor 20 Jahren verboten worden wäre. Für die Serie „Spartacus – Das Haus Ashur“ bei Amazon Prime Video, wollen es die Macher mit Sex und Gewalt auf die Spitze treiben.

„Spartacus – Das Haus Ashur“ lotet Grenzen des Zeigbaren aus

Das jedenfalls geht aus einem Gespräch von Serienschöpfer Steven S. DeKnight und Hauptdarsteller Nick E. Tarabay mit dem US-Branchenmagazin „The Hollywood Reporter“ hervor. Das Portal selbst beschreibt „Spartacus – Das Haus Ashur“ als „grenzwertig wie eh und je“ – ein Sentiment, das DeKnight nur allzu gerne bestätigt.

Übrigens: Wer immer noch nicht über ein Abo bei Amazon Prime verfügt, kann es nachfolgend 30 Tage lang kostenlos testen. Prime Video ist damit inkludiert, wodurch man Zugriff auf etliche exklusive Filme und Serien erhält.

„Spartacus – Das Haus Ashur“ ist eine Ablegerserie zu „Spartacus“. Das Original lief von 2010 bis 2013 für drei Staffeln, eine Vorgeschichte mit dem Titel „Spartacus: Gods of the Arena“ gibt es auch bereits. DeKnight war bei allen beteiligt und sagte, dass er noch keine Grenze gefunden habe, die er nicht gewollt wäre, zu überschreiten. Dafür erhält er sogar Unterstützung des US-Senders Starz, wo die Serie in den Staaten erscheint, sowie vom Produktionsstudio Lionsgate TV.

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Keine Beschwerden wegen zu heftiger Gewalt

Dabei war sich selbst DeKnight bisweilen unsicher, ob er nicht doch das Maximum ausgereizt hätte. Am Ende der zweiten Episode von „Spartacus – Das Haus Ashur“ soll es nämlich zu einer gewissen „Zerstückelung“ kommen. „Ich war sicher, dass wir deswegen einen Hinweis bekommen würden“, dachte der Showrunner. Doch eine Reaktion der Verantwortlichen blieb aus.

„Diese bestimmte Zeit im alten Rom war eine brutale, brutale Zeit und hypersexuell“, erklärte er. Er sei dankbar dafür, dass er nicht eine einzige Anmerkung bekommen hätte, in der es hieß: „Wow, kannst du das etwas zurückfahren?“ Auf etwaige Beschwerden aus dem Publikum wegen all der Gewalt und dem Sex hat DeKnight auch Lust: „Ich heiße eine auf Krawall gebürstete Elterngruppe willkommen“, scherzte er.

Darum geht es in „Spartacus – Das Haus Ashur“

Die Geschichte spielt in einer alternativen Zeitlinie, in der Ashur seinen Verrat an Spartacus überlebt. Als Belohnung erhält er die Oberhand über den Ludus von Batiatus, wodurch er zum Oberhaupt des Hauses wird, das ihn einst als Sklaven besaß. Während er eine neue Generation an Gladiatoren anführt, muss er sich alten Feinden und den Konsequenzen früherer Intrigen stellen.

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Die erste Staffel von „Spartacus – Das Haus Ashur“ ist seit dem 6. Dezember 2025 bei Amazon Prime Video. DeKnight verriet übrigens, dass er bereits für weitere Staffeln zugesagt hat, sollte die erste erfolgreich sein. Eine zweite Season soll sogar schon geschrieben sein.

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