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Wegen Donald Trump

Warum die „South Park“-Macher ihre Serie plötzlich umbenennen

Gruppenbild aus der Animationsserie „South Park“. Im Vordergrund stehen drei Hauptfiguren vor einem großen Schild mit der Aufschrift „South Park“. Im Hintergrund sind zahlreiche weitere Figuren der Serie sowie die verschneiten Berge und Gebäude der fiktiven Kleinstadt zu sehen.
Die „South Park“-Macher nehmen mit ihrer Aktion Donald Trump sowie Apple und Google ins Visier Foto: picture alliance/ASSOCIATED PRESS
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TECHBOOK Redaktion

9. September 2026, 15:44 Uhr | Lesezeit: 3 Minuten

Kurz vor dem Start der 29. Staffel sorgen die Schöpfer von „South Park“ mit einer ungewöhnlichen Ankündigung für Aufmerksamkeit. Trey Parker und Matt Stone wollen ihre Kultserie künftig „South America“ nennen. Hinter der Aktion steckt jedoch kein echter Neustart, sondern ein satirischer Seitenhieb auf US-Präsident Donald Trump sowie auf die Technologieunternehmen Apple und Google.

Satirischer Kommentar zur Umbenennung von „Lake Ontario“

Die beiden Serienmacher machten ihre Ankündigung passend zum Staffelstart am 16. September öffentlich. Dabei erklärten sie: „Inspiriert von der Tapferkeit und dem Patriotismus, die Apple und Google beweisen, ändern wir den Namen von South Park in South America.“

Anlass für den Witz ist eine Entscheidung Trumps. Mitten im Handelsstreit mit Kanada hatte der US-Präsident verfügt, den Lake Ontario künftig „Lake America“ zu nennen. Kanada ignoriert diese Bezeichnung jedoch. Apple und Google passten ihre Kartendienste für Nutzer in den USA trotzdem an. Dort wurde der See anschließend als „Lake America“ angezeigt, während in Kanada die ursprüngliche Bezeichnung erhalten blieb. Für Parker und Stone lieferte dieser Vorgang offenbar die Vorlage für ihre jüngste Aktion.

Auch Paramount und Skydance geraten ins Visier

Nicht nur Trump sowie die beiden Technologiekonzerne bekommen ihr Fett weg. Die „South Park“-Schöpfer richten ihre Kritik zugleich gegen ihren eigenen Medienkonzern.

In ihrer Erklärung bedanken sie sich zwar bei Paramount, sprechen gleichzeitig aber von einer „Skydance-Kapitulation“. Damit spielen sie auf die Übernahme von Paramount durch Skydance an. Zugleich greifen sie die Vorwürfe auf, wonach Paramount gegenüber Trump zuletzt zu nachgiebig gewesen sei.

South Park“ läuft bei Comedy Central. Der Sender gehört zum CBS-Konzern, dessen Muttergesellschaft Paramount inzwischen von Skydance übernommen wurde. An der Spitze des fusionierten Unternehmens steht David Ellison. Seine Familie gilt als Trump-nah.

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Fans freuen sich auf die neue Staffel

In sozialen Netzwerken kommt die Aktion bei vielen Zuschauern gut an. Zahlreiche Fans äußern Vorfreude auf die kommenden Folgen.

In den Kommentaren heißt es unter anderem: „Ich liebe, wenn ihr mit Feuer spielt“ sowie „Nur aufgrund dieses Witzes weiß ich, dass diese Saison urkomisch werden wird“. Viele Nutzer verbinden die Ankündigung direkt mit den Erwartungen an die neue Staffel.

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Warum „South Park“ so schnell auf aktuelle Ereignisse reagiert

Seit dem Start im Jahr 1997 beschäftigt sich die Animationsserie regelmäßig mit politischen Debatten, Skandalen und prominenten Persönlichkeiten. Ein besonderes Merkmal von „South Park“ ist die kurze Produktionszeit neuer Episoden.

Dadurch können Parker und Stone oft schneller als viele andere TV-Formate auf aktuelle Entwicklungen reagieren. Donald Trump gehört dabei seit Jahren zu den wiederkehrenden Themen, die den Machern immer wieder neues Material für ihre satirischen Geschichten liefern.

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