13. März 2026, 17:46 Uhr | Lesezeit: 2 Minuten
Lange bevor Verfilmungen zu Sonic, Super Mario oder den Pokémon für klingelnde Kinokassen sorgten, erschien mit der ersten „Silent Hill“-Adaption eine recht frühe Videospielumsetzung. Der Horrorfilm mag im Vergleich zu späteren Titeln qualitativ nicht ganz Schritt halten, doch verfügt er nach wie vor über zeitlose Qualitäten, die ihn immer noch sehenswert machen. Und nun können sich Fans sogar auf eine längere Fassung gefasst machen.
Seltene „Silent Hill“-Kopie wird digitalisiert
Ein X-Nutzer und Mitarbeiter von Scanners Inc., das auf die Restauration und Digitalisierung von Filmmaterial spezialisiert ist, hat vor Kurzem ein Bild von alten Filmrollen mit der Aufschrift „Silent Hill“ gepostet. Seinen Ausführungen nach handelt es sich um die ungekürzte Version und damit um eine echte Rarität.
Eigenen Angaben nach soll diese Version 134 Minuten lang sein und damit knapp zehn Minuten länger als die weitverbreitete Kinofassung. Angeblich hätten damals verschiedene Regionen unterschiedliche Schnittfassungen erhalten, darunter auch diese. Die Mehrheit dürfte sie aber bislang nie zu Gesicht bekommen haben.
Noch unbekannte Inhalte auf neuer Schnittversion
Der Mitarbeiter mit dem Nutzernamen Peter Ncseventeen betont, dass es sich bei dem Fund nicht um den Rohschnitt von „Silent Hill“ handelt, der angeblich eine Laufzeit von drei Stunden hat. Was für neue Szenen vorhanden sind und ob diese auch mehr Gewaltmomente beinhalten, war zum Zeitpunkt seiner Beiträge nicht bekannt.
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Wie Ncseventeen weiter ausführt, würde er die neue Digitalisierung für Drehbuchautor Roger Avary und Regisseur Christophe Gans anfertigen. Wann anschließend mit der Version geschieht, ist bislang nicht bekannt. Eine Neuauflage für Streaming, DVD und Blu-rays ist ebenso denkbar wie eine begrenzte Wiederaufführung im Kino.
Fans werden sich also noch ein wenig gedulden müssen, bis sie die neue „Silent Hill“-Version zu Gesicht bekommen. Bislang sind noch zwei weitere zur berühmten Videospielreihe erschienen: „Silent Hill: Revelation“ (2012) und erst dieses Jahr „Return to Silent Hill“, wofür Christophe Gans wieder Regie führte. Beide Filme enttäuschten jedoch kommerziell wie künstlerisch auf ganzer Linie.