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„Rush Hour 4“ geplant – weil Trump es so will

Chris Tucker und Jackie Chan in „Rush Hour 2“
Chris Tucker und Jackie Chan sollen für „Rush Hour 4“ zurückkehren (Bild: „Rush Hour 2“) Foto: picture alliance/United Archives | United Archives/Impress
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Woon-Mo Sung
Redakteur

26. November 2025, 12:21 Uhr | Lesezeit: 3 Minuten

Über manche Filmprojekte spekulieren Fans wie Branchen-Insider in Hollywood bereits seit mehreren Jahren. Doch oftmals versanden sie und man hört nie wieder etwas von ihnen. Auch „Rush Hour 4“ ist ein solches Projekt. Fans wünschen sich einen neuen Teil schon lange und auch die Stars haben immer wieder betont, dass sie Lust darauf hätten. Nach langer Funkstille soll es endlich vorangehen – dank überraschender Intervention von höchster politischer Stelle.

Donald Trump möchte „Rush Hour 4“

Das berichtet jetzt das Nachrichtenmagazin „Semafor“. In dem Artikel bezieht man sich auf einen Insider, der angeblich unmittelbare Kenntnisse über die entsprechenden Gespräche hinter den Kulissen haben soll. Demnach soll US-Präsident Donald Trump persönlich bei David Ellison, CEO von Paramout Skydance, nachdrücklich um „Rush Hour 4“ gebeten haben. Ellison ist der Sohn von Larry Ellison, Vorstandsmitglied bei Oracle, und großer Trump-Unterstützer. Das Traditionsstudio Paramount hält die aktuellen Rechte an der kultigen Filmreihe.

Aktuell gibt es die „Rush Hour“-Filme bei keinem Streaming-Dienst im Abo. Wer sie trotzdem schauen möchte, kann sie bei Amazon aber leihen oder kaufen. Am besten testen Sie gleich Amazon Prime Video für 30 Tage kostenlos:

Wie das US-Branchenmagazin „Variety“ ergänzend schreibt, sollen Jackie Chan und Chris Tucker als ungleiches Polizistenduo zurückkehren, nachdem beide bereits vor Jahren ihre Bereitschaft dafür öffentlich signalisierten. Paramount soll den Film als Vertrieb in die Kinos bringen, wird aber nach aktuellem Kenntnisstand das Projekt weder finanzieren noch vermarkten müssen.

Welches Studio konkret für die Produktion verantwortlich sein wird, ist bislang nicht bekannt. Die bisherige Heimat der Filme, Warner, läge nahe, ist aber bislang nicht bestätigt. Warner soll trotzdem finanziell an den Umsätzen beteiligt werden. In absehbarer Zukunft könnte es aber ohnehin passieren, dass Warner von Paramount aufgekauft wird. Zumindest laufen aktuell Gespräche mit verschiedenen Interessenten, darunter auch Netflix.

Umstrittener Regisseur soll ebenfalls zurückkehren

Für die Inszenierung soll ferner Brett Ratner auf den Regiestuhl zurückkehren. Ratner drehte bereits die ersten drei Teile, sah sich aber 2017 mit Vorwürfen im Rahmen der #Metoo-Bewegung konfrontiert. Seither war es recht still um ihn, sein letztes großes Filmprojekt war „Hercules“ im Jahr 2014 mit Dwayne Johnson. Allerdings rückte Ratner zuletzt sehr in die Nähe des US-Präsidenten. So drehte er eine Dokumentation über Melania Trump für Amazon Prime Video, für die er die First Lady auf Schritt und Tritt begleiten durfte.

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Wann „Rush Hour 4“ erscheint, steht bisher nicht fest. Die Zeit drängt jedoch. Schließlich ist Jackie Chan, dessen akrobatische Kampfkünste zentral für den Erfolg waren, 71 Jahre alt. Ob die Nachfrage bis dahin überhaupt vorhanden sein wird, ist ebenfalls fraglich: Die drei Teile waren ihrerzeit große Hits, doch „Rush Hour 3“ erschien bereits 2007. Und Hollywood-Komödien hatten in der jüngeren Vergangenheit einen schweren Stand an den Kinokassen.

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