Zum Inhalt springen
logo Das Magazin für digitalen Lifestyle und Entertainment
Filme HBO News Alle Themen
Von Peter Jackson angekündigt

Neuer „Der Herr der Ringe“-Film geplant

Gollum in „Der Herr der Ringe: Die Rückkehr des Königs“
Es weiterer neuer „Herr der Ringe“-Film wurde angekündigt (im Bild: „Der Herr der Ringe: Die Rückkehr des Königs“) Foto: picture-alliance / dpa | dpa-Film Warner
Artikel teilen
Woon-Mo Sung
, Louisa Stoeffler

25. März 2026, 14:12 Uhr | Lesezeit: 4 Minuten

Die Geschichten um Hobbits, Elben und Gollum gehen weiter. Nach insgesamt sechs äußerst erfolgreichen, und zum Teil wegweisenden, Kinofilmen übernahm Amazon mit der Streaming-Serie „Die Ringe der Macht“ vorerst das Zepter. Doch bald wird es auch im Kino weitergehen. Ein neuer Film ist bereits in Arbeit, das kündigt Filmemacher Peter Jackson einen neuen „Der Herr der Ringe“-Film aus der Feder von Stephen Colbert an.

Stephen Colbert schreibt „Der Herr der Ringe“-Film

Auf dem offiziellen X-Kanal des Filmstudios Warner Bros. machte Jackson, Regisseur von insgesamt sechs „Der Herr der Ringe“- und „Hobbit“-Filmen, die große Ankündigung. Der Filmemacher stellte den bekannten US-Talkshow-Moderator Stephen Colbert als seinen „besonderen Partner“ vor, einen weiteren Film im beliebten Franchise voranzubringen.

X Corp. Platzhalter
An dieser Stelle findest du Inhalte von Drittanbietern
Um mit Inhalten von Drittanbietern zu interagieren oder diese darzustellen, brauchen wir deine Zustimmung.

Colbert gilt als großer Fan von Tolkiens Fantasy-Stoff und ist zusammen mit seinem Sohn Peter McGee als Drehbuchautor für das neue Projekt tätig. Beide arbeiten seit zwei Jahren mit Philippa Boyens am Skript, die bereits umfassende Erfahrung mit den Tolkien-Stoffen hat. Schließlich schrieb sie an den „Der Herr der Ringe“- und „Hobbit“-Filmen mit. Peter Jackson wird wohl den neuen Film als Produzent voranbringen.

Mehr zum Thema

Noch unverfilmte Kapitel im Fokus

Der neue Film trägt bereits den Titel „Der Herr der Ringe: Der Schatten der Vergangenheit“. Inhaltlich soll es um Kapitel aus „Die Gefährten“ gehen, die es in die 2001er-Verfilmung nicht geschafft haben. Im Kern soll es um die Kapitel 3 („Wanderung zu dritt“) bis Kapitel 8 („Nebel auf den Hügelgräberhöhen“) gehen.

Colbert habe sich beim erneuten Lesen gedacht, dass diese Kapitel ihre eigene Geschichte darstellen können, die sich dennoch in das große Ganze von „Der Herr der Ringe“ einfügen. „Könnten wir etwas schaffen, das den Büchern vollständig treu bleibt und gleichzeitig auch den Filmen, die ihr bereits gemacht habt, vollkommen gerecht wird?“, fragte Colbert.

Darum soll es im neuen „Der Herr der Ringe“ von Colbert gehen

Eine erste offizielle Inhaltsangabe gibt es auch bereits: „Vierzehn Jahre nach Frodos Abschied machen sich Sam, Merry und Pippin auf den Weg, um die ersten Schritte ihres Abenteuers nachzuverfolgen. Währenddessen hat Sams Tochter Elanor ein lange verborgenes Geheimnis entdeckt und ist entschlossen, herauszufinden, warum der Ringkrieg beinahe verloren gewesen wäre, noch bevor er überhaupt begonnen hatte.“

Es ist nicht das erste Mal, dass „Der Herr der Ringe“ und Stephen Colbert in Filmform aufeinandertreffen. Der Moderator hatte eine kleine Rolle in „Der Hobbit: Smaugs Einöde“ und führte Regie bei einem „Der Herr der Ringe“-Kurzfilm mit den Stars der Kinofilme.

Wann „Der Herr der Ringe: Der Schatten der Vergangenheit“ erscheint, ist zum jetzigen Zeitpunkt nicht bekannt. Ohnehin kommt vorher „Der Herr der Ringe: The Hunt For Gollum“ unter der Regie von Andy Serkis heraus. Der deutsche Kinostart ist aktuell für den 16. Dezember 2027 datiert. Hierzu gab Peter Jackson ebenfalls ein kurzes Update und sagte, dass das Projekt toll aussehe, das Drehbuch rund werde und er denke, dass es ein wirklich guter Film werde.

Louisa Stoeffler Redakteurin

Bei Stephen Colbert ist es in den richtigen Händen!

„Es gibt wirklich viele Gründe, bei neuen ‚Herr der Ringe‘-Projekten reflexartig die Augen zu verdrehen. Noch ein Film, noch ein Spin-off, noch ein Versuch, Mittelerde auszuschlachten. Kennen wir alles, zum Beispiel davon, dass aus dem Hobbit drei Filme gemacht wurden, obwohl einer komplett gereicht hätte.

Aber dieses Projekt? Das ist für mich das Gegenteil davon. Denn wenn man ehrlich ist: Bei niemandem könnte diese Geschichte in besseren Händen liegen als bei Stephen Colbert. Und das meine ich nicht ironisch.

Colbert ist kein Promi, der sich mal eben ein Herzensprojekt schnappt, weil es gut klingt auf dem Papier. Er ist einer dieser seltenen Fälle, bei denen die Grenze zwischen Fan und Medienprofi verschwimmt. Jemand, der Tolkien nicht nur gelesen hat, sondern verstanden – mit einer Tiefe, die selbst viele Experten nicht erreichen.
Seine Obsession ist kein Gimmick, sie ist gelebte Texttreue. Ich bin auf jeden Fall sehr zuversichtlich, dass wir Ecken des Auenlandes kennenlernen werden, die wir in Jacksons Filmen bislang noch nicht gesehen haben. Und das faktentreu.“

Sie haben erfolgreich Ihre Einwilligung in die Nutzung unseres Angebots mit Tracking und Cookies widerrufen. Damit entfallen alle Einwilligungen, die Sie zuvor über den (Cookie-) Einwilligungsbanner bzw. über den Privacy-Manager erteilt haben. Sie können sich jetzt erneut zwischen dem Pur-Abo und der Nutzung mit Tracking und Cookies entscheiden.

Bitte beachten Sie, dass dieser Widerruf aus technischen Gründen keine Wirksamkeit für sonstige Einwilligungen (z.B. in den Empfang von Newslettern) entfalten kann. Bitte wenden Sie sich diesbezüglich an datenschutz@axelspringer.de.