4. März 2026, 13:47 Uhr | Lesezeit: 2 Minuten
George R.R. Martin hat mit seinen Fantasy-Romanen nicht nur viele Fans gewonnen. Er hat mit ihnen außerdem die Vorlagen für das wohl größte Serienphänomen der vergangenen zehn Jahre geliefert – und ein Ende ist immer noch nicht in Sicht. Denn neben weiteren Ablegern ist jetzt auch noch ein „Game of Thrones“-Kinofilm in Arbeit.
„Game of Thrones“-Kinofilm wird groß
Das berichtet jetzt das US-Branchenmagazin „The Hollywood Reporter“. Das Projekt befindet sich demnach offiziell in Entwicklung, was wiederum bedeutet, dass es sich noch in einem sehr frühen Stadium befindet. Beau Willimon soll das Drehbuch schreiben und bringt viel Erfahrung mit von Serien wie das „Star Wars“-Projekt „Andor“ für Disney+ oder „House of Cards“.
Wie es weiter heißt, wird man bei Warner wohl nicht mit Geld und Aufwand geizen. Dem Bericht nach soll der „Game of Thrones“-Kinofilm ein Mammutprojekt werden, dessen Größe und Maßstab an die modernen „Dune“-Verfilmungen mit Timothée Chalamet reichen sollen.
Darum soll es gehen
Einen Regisseur und erste Stars gibt es bislang nicht, ebenso wenig wie ein grobes Erscheinungsdatum. Bekannt ist allerdings, dass es inhaltlich um König Aegon I Targaryen gehen soll und um seine Eroberung von Westeros. Interessant: Während bei der Warner-Filmsparte der „Game of Thrones“-Kinofilm entstehen soll, plant HBO (ebenfalls zu Warner gehörig) offenbar an einer eigenen Version der Geschichte.
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Warner selbst ist im Umbruch, da in einem Bieterwettstreit Paramount Netflix ausgestochen hat und nun Warner übernehmen will. Eine Gefahr für „Game of Thrones“ ist aber dadurch nicht zu befürchten, zumal Paramount-CEO David Ellison als großer Fan gilt.
Pläne, „Game of Thrones“ ins Kino zu bringen, kamen bereits 2013 erstmals auf. Damals wollten die Showrunner David Benioff und Dan Weiss die Serie mit drei Filmen beenden, allerdings hatte HBO andere Pläne. Nun soll es endlich so weit sein. Parallel arbeitet HBO weiterhin an neuen Ablegern zur beliebten Marke.