11. August 2025, 11:42 Uhr | Lesezeit: 3 Minuten
Jüngst ist der ehemalige Pilot und Astronaut Jim Lovell mit 97 Jahren verstorben. Grund genug, um den Film „Apollo 13“ über die misslungene Mond-Mission zu streamen.
Am 11. April 1970 brachen James „Jim“ Lovell, John Swigert und Fred Haise im Rahmen der Apollo-13-Mission Richtung Mond auf. Es sollte die dritte Mondlandung werden. Wegen eines technischen Defektes erreichte die Crew aber nie ihr Ziel und stattdessen standen sogar ihre Leben auf dem Spiel. Durch ein spezielles Manöver um den Mond herum schaffte man es wieder zurück auf die Erde. Die Geschichte ging zum Glück glimpflich aus und bot den idealen Erzählstoff für Hollywood, wo man 1995 mit „Apollo 13“ einen starbesetzten Blockbuster inszenierte.
Hier gibt es „Apollo 13“ zu streamen
Ron Howard übernahm damals die Regie und versammelte unter anderem Tom Hanks, Kevin Bacon und Bill Paxton als Mannschaft von Apollo 13. Dazu gaben Stars wie Gary Sinise und Ed Harris weitere großartige Darbietungen. Der Film entwickelte sich zum Kassenschlager mit einem weltweiten Einspiel von mehr als 350 Millionen US-Dollar.
Auch die Kritiker zeigten sich begeistert. Bei Rotten Tomatoes etwa sind stolze 94 Prozent aller eingegangenen professionellen Besprechungen positiv ausgefallen. Für die gekonnte filmische Inszenierung und die starken Schauspielleistungen gab es dann unter anderem neun Oscarnominierungen, darunter auch für Tom Hanks als Bester Hauptdarsteller und für den Besten Film. Zwei Trophäen konnte das Projekt letztendlich für den Besten Sound und den Besten Schnitt einheimsen.
Nach aktuellem Stand (11. August 2025) gibt es „Apollo 13“ nur bei MagentaTV im Abo als Stream. Bei anderen Anbietern wie etwa Amazon Prime Video oder Sky können Interessenten das Werk zumindest kostenpflichtig digital leihen oder kaufen.
Tom Hanks würdigt Jim Lovell
Für Tom Hanks war es nach „Philadelphia“ und „Forrest Gump“ die dritte Oscarnominierung in Folge, wobei er zweimal zuvor siegreich war. Für die Darstellung von Jim Lovell eignete er sich dessen Manierismen und Art sich zu bewegen genau an. Lovell hat übrigens einen kurzen Gastauftritt als Admiral der U.S.S. Iwo Jima, das Schiff, das die Astronauten nach ihrer Landung im Pazifik aufnimmt.
Hanks hat sich zum Tode von Lovell bei Instagram mit einer rührenden Botschaft zu Wort gemeldet. Lovell sei jemand gewesen, der „gewagt, geträumt und andere an Orte geführt“ habe, zu denen man sonst nie allein gegangen wäre.
Übrigens: Seit dem „Apollo 13“-Film hat sich irrtümlicherweise im kollektiven Gedächtnis der Satz „Houston, wir haben ein Problem“ festgesetzt. Hierbei handelt es sich jedoch um eine leicht verfälschte und dramatisierte Abwandlung. Als es zur Panne im Weltall kam, hat Lovell in Wahrheit gesagt: „Houston, wir haben gerade ein Problem gehabt.“ Außerdem soll der Film für die Gründung von Netflix verantwortlich sein. Aber das ist nur ein Gerücht, das bis heute nicht bestätigt wurde.