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Änderung bei Log-in

Netflix stellt Profile um! Das ändert sich jetzt bei der Anmeldung

Smartphone mit großem Netflix-Logo auf dem Display. Im unscharfen Hintergrund sind verschiedene Film- und Seriencover zu sehen.
Netflix führt schrittweise eine neue Regel ein, nach der reguläre Profile mit einer eigenen E-Mail-Adresse verknüpft werden müssen Foto: Getty Images
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Przemyslaw Szymanski

29. Juni 2026, 14:55 Uhr | Lesezeit: 3 Minuten

Auf Netflix lassen sich unter einem Account mehrere Profile mit individuellen Nutzerpräferenzen anlegen. Und genau hier setzt eine Änderung an. Netflix führt für reguläre Profile schrittweise den Log-in mit eigener E-Mail-Adresse ein. Wer mehrere Profile verwendet, sollte deshalb für jedes eine dauerhaft erreichbare E-Mail-Adresse bereithalten.

Neue Vorgabe wird seit Mitte Juni eingeführt

Die Änderung wurde nicht offiziell angekündigt, sondern zunächst vom Technikportal „Ars Technica“ entdeckt. Bei einem Test erschien dort beim Öffnen eines Profils ein entsprechender Hinweis. Auf Nachfrage bestätigte Netflix die Neuerung. Seit dem 15. Juni 2026 wird die Pflicht nach und nach eingeführt. Sie gilt für alle regulären Profile innerhalb eines Kontos. Diese müssen künftig jeweils mit einer eigenen E-Mail-Adresse verknüpft werden. Für Kinderprofile ändert sich dagegen nichts. Sie sind weiterhin von der Regel ausgenommen.

Das soll sich für Nutzer ändern

Nach Angaben von Netflix soll die neue Regel den Umgang mit Profilen vereinfachen. Bisher dienten Profile innerhalb eines gemeinsamen Kontos vor allem dazu, Empfehlungen, Verlauf und persönliche Einstellungen voneinander zu trennen. Mit der zusätzlichen E-Mail-Adresse wird ein reguläres Profil künftig direkter einer bestimmten Person zugeordnet. Dabei entsteht jedoch kein eigener Netflix-Account.

Laut Netflix soll sich dadurch unter anderem die Anmeldung auf neuen Geräten vereinfachen. Außerdem können Nutzer ihr Profil leichter wiederherstellen und bestimmte Einstellungen selbst verwalten. Dazu zählen beispielsweise Audio-Einstellungen sowie die Anzeige von Untertiteln. Auch bei Problemen mit der Anmeldung oder beim Empfang von Bestätigungscodes soll der Umweg über die zentrale E-Mail-Adresse des Kontos entfallen.

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Nicht alle Profile gehören einzelnen Personen

Die neue Regel dürfte nicht in jedem Fall für mehr Komfort sorgen. Manche Nutzer legen zusätzliche Profile an, um Inhalte getrennt zu organisieren, etwa für Serien, Filme oder Dokumentationen. In diesen Fällen bedeutet die Pflicht zu einer eigenen E-Mail-Adresse zusätzlichen Aufwand.

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Die Verknüpfung sorgt trotzdem dafür, dass sich ein Profil klarer einer Person zuordnen lässt. Damit setzt Netflix einen Kurs fort, den der Streaming-Dienst bereits verfolgt. So wurde die Weitergabe von Zugangsdaten außerhalb des eigenen Haushalts eingeschränkt. Außerdem achtet Netflix genauer darauf, wer ein Konto tatsächlich nutzt.

Darauf sollten Nutzer achten

Sobald Netflix die Abfrage einblendet, sollte die angegebene E-Mail-Adresse dauerhaft erreichbar sein. Andernfalls können Anmeldung, Wiederherstellung des Profils oder spätere Änderungen erschwert werden. Deshalb empfiehlt es sich, für jedes reguläre Profil eine Adresse zu verwenden, auf die die jeweilige Person dauerhaft zugreifen kann. Das gilt besonders für Haushalte, in denen bisher mehrere Profile über eine gemeinsame Kontoadresse verwaltet wurden.

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