Gegen nervige Werbung

So sperren Sie unerwünschte Anrufe mit der Fritzbox

Wer ungewünschte Anrufe erhält, kann diese an der Fritzbox sperren.
Foto: Getty Images

Hotlines, Betrüger, Stalker – wer nervige Anrufer sperren möchte, kann dies mit wenigen Klicks im Fritzbox-Menü tun. TECHBOOK zeigt, wie es geht.

Die nötigen Schritte nehmen Sie einfach in der Weboberfläche der Fritzbox vor.

Schritt 1: Weboberfläche aufrufen

Zunächst verbindet man seinen Computer über WLAN oder per LAN-Kabel mit dem Router. Im Browser tippen Sie dann die Adresse „192.167.178.1.“ ein. Alternativ können Sie auch „fritz.box“ ansteuern.

Schritt 2: Rufbehandlung bestimmen

Nach dem Login findet man in der Navigationsleiste links den Menüpunkt „Telefonie“. Nach einem Klick wählen Sie den Punkt „Rufbehandlung“. Hier finden Sie vier Tabs: Rufsperren, Rufumleitung, Wahlregeln und Anbietervorwahlen (siehe Foto).

Das Rufsperren-Menü der Fritzbox, auch Rufumleitung, Wahlregeln und Anbietervorwahlen sind möglich

Foto: TECHBOOK

Schritt 3: Rufsperre anlegen

Tippen Sie für eine neue Sperre auf den Knopf „Neue Rufsperre“ und Sie landen in folgendem Fenster:

Rufsperre in der Fritzbox anlegen

Foto: TECHBOOK

Hier können Sie die zu blockierende Rufnummer festlegen und benennen. Außerdem haben Sie die Möglichkeit, anonyme Anrufe grundsätzlich zu sperren.

Anrufer erhalten Fehlermeldung

Gesperrte Anrufer erhalten dann eine Meldung: „Der gewünschte Teilnehmer ist leider nicht erreichbar.“ Danach endet das Telefonat. All das geschieht vollautomatisch,  das Festznetztelefon bleibt still. Sie können lediglich die Anrufe in der Historie der Fritzbox nachvollziehen.

Ausgehende Anrufe ebenfalls sperrbar

Wenn Kinder im Haushalt leben, kann man nie vorsichtig genug sein. So können Fritzbox-Nutzer auch ausgehende Anrufe sperren. Dann sind etwa kostenpflichtige Hotlines aus dem Festnetz nicht mehr erreichbar. Der Fritzbox-Hersteller AVM hat dafür sogar schon Vorlagen hinterlegt, die Sie direkt auswählen und aktivieren können.