Geld beim Heizen sparen

So bauen Sie smarte Heizungsthermostate richtig ein

Heizungsthermostat
Keine Sorge: Das Thermostat an der Heizung können auch Laien leicht durch eine vernetzte Version ersetzten.
Foto: Getty Images

Smarte Thermostate regeln die Heizungstemperatur von ganz allein und lassen sich auch von unterwegs steuern. Viele scheuen aber den Umbau, da der alte Thermostat abgeschraubt werden muss. Wie der Wechsel ganz leicht klappt, verrät Ihnen TECHBOOK.

Auch dank der großen Verbreitung von Amazons Echo werden Smart-Home-Geräte zunehmend beliebter in Deutschland, wobei der Gesamtanteil noch überschaubar ist. Laut Statista gehören etwa vernetzte Glühbirnen zu den beliebtesten Geräten, doch auch smarte Thermostate ziehen immer häufiger in Häuser und Wohnungen ein. Ein Grund, warum sich viele Nutzer noch vor dem Kauf scheuen, ist sicher die Montage. Wer fummelt schon gern an der Heizung herum in der Sorge, sie könnte kaputt gehen und der Heizungsmonteur muss kommen? Dabei ist die Installation ziemlich leicht. TECHBOOK zeigt, wie es in wenigen Schritten klappt.

Infografik: Smarte Technik im Haushalt | Statista

So funktioniert der Einbau eines smarten Thermostats

Vernetzte Heizungsthermostate haben dieselbe Form wie die regulären und altbekannten Heizregler. Um diese nun abzubauen und auszutauschen, wird das Thermostat auf die höchste Stufe aufgedreht, da es sich so leicht vom Heizkörper lösen lässt. Nun müssen Sie nur die Schraube lösen, das alte Thermostat abnehmen und das neue wieder aufsetzten. Wie das genau funktioniert, zeigt die Verbraucherzentrale NRW in diesem Video:

Die Montage dürfte sich auch mit geringen Fachkenntnissen durchführen lassen, ein Fachmann muss nicht kommen und es entstehen auch keine Extrakosten.

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Wie funktionieren smarte Thermostate?

Im Gegensatz zu den normalen Modellen zeigen die smarten Thermostate keine Stufenskala mehr an, sondern die Temperatur auf einem Display. Das neue Gerät lässt sich dann in das Netzwerk des Smart Homes integrieren. Anschließend kann je nach Modell die Temperatur, aber auch die Dauer und die Uhrzeit des Heizens eingestellt werden.

So bleibt die Wohnung immer warm und es werden effektiv Kosten gespart, da sie nicht auskühlt und die Heizung später auf Hochtouren laufen muss. Es besteht darüber hinaus die Möglichkeit, die Thermostate etwa mir smarten Assistenten wie Amazons Echo oder den Google Home zu verbinden. So kann die Temperatur der Sprachsteuerung reguliert werden. Ein weiterer Vorteil: Der Verbraucher kann auch von unterwegs die Temperatur in seiner Wohnung einstellen, etwa mit einem Smartphone. Wer nach Feierabend in eine warme Wohnung kommen möchte, kann kurz vorher von der Arbeit aus die Heizung einstellen und wird dann von einer warmen Wohnung erwartet.

Im Gegensatz zu den normalen Varianten verwenden die smarten Modelle Batterien für ihren Betrieb. Dies ist nötig, da sie meist ein Display haben und im Zuge einer Integration in das Smart Home per Funk mit der Station kommunizieren müssen. Die Batterien haben aufgrund des geringen Verbrauchs eine lange Laufzeit und müssen nicht regelmäßig ausgetauscht werden. Neben den Anschaffungskosten der Thermostate kommen also nur geringe Kosten auf den Verbraucher zu.

Wie viel Sie mit smarten Thermostaten wirklich sparen

Beispiele für Hersteller und Modelle

Bei der Suche nach smarten Heizungsthermostaten sind vor allem die großen Marken mit zahlreichen Produkten vertreten. Im Bereich der Heizung sind das vor allem Homematic, Elgato und eQ-3.

Das Modell Elgato Eve Thermo bietet den Vorteil, dass es sich mit weiteren Artikeln des Herstellers kombinieren lässt. So kann etwa der Fensterkontakt Eve Window mit dem Thermostat verbunden werden. Beim Erreichen einer bestimmten Temperatur öffnet sich dann automatisch das Fenster zum Lüften. Allerdings verfügt das Modell über kein Display.

Der Homematic IP hat hingegen ein Display, das die aktuelle Raumtemperatur anzeigt. Zudem ist er auch per Sprachfunktion steuerbar. Hersteller eQ-3 bietet mit seiner Linie eqiva mehrere smarte Produkte für die Heizung an. Das Modell M ermöglicht Einstellungen wie eine Zeitsteuerung direkt am Thermostat selbst. Somit funktioniert der Betrieb dort ganz ohne App oder Zusatzgeräte.

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