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Achtung, Abzocke!

Volkswagen warnt vor täuschend echten Auto-Websites

Verkäufer der Autoschlüssel dem Kunden gibt
Täuschend echte Webseiten locken Käufer mit gefälschten VW-Angeboten Foto: Getty Images
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Przemyslaw Szymanski

28. April 2026, 17:50 Uhr | Lesezeit: 2 Minuten

Die Suche nach einem gebrauchten Auto findet heute meist online statt. Statt direkt zum Händler zu gehen, werden Angebote bequem per Smartphone oder Laptop durchgesehen. Diese Entwicklung erleichtert den Kauf zwar, bringt aber auch Risiken mit sich. Neben seriösen Inseraten tauchen immer häufiger betrügerische Angebote auf. Die Situation hat inzwischen ein Ausmaß erreicht, das sogar den Autohersteller Volkswagen selbst zum Handeln bewegt hat.

Fake-Websites wirken täuschend echt

Volkswagen warnt vor professionell gestalteten Internetseiten, die den offiziellen Auftritt des Unternehmens imitieren. Diese Seiten sehen nicht nur authentisch aus, sondern nutzen auch Internetadressen, die eine Verbindung zum Konzern suggerieren sollen. In der Vergangenheit wurden unter anderem folgende Domains verwendet:

  • volkswagen-fahrzeuge.de
  • vw-finanzierung.de
  • vw-vertrieb.de
  • volkswagen-digital.de
  • volkswagendasauto.de
  • mein-vw-konzern.de
  • der-volkswagen-konzern.de
  • vw-kundenportal.de
  • die-vw-gruppe.de

Zusätzlich setzten die Betrüger Telefonnummern wie 05361 309 3014, 05361 309 3007 und 05361 6130 93007 ein. Die Vorwahl 05361 gehört zu Wolfsburg, dem Sitz von Volkswagen. Dadurch sollte der Eindruck entstehen, es handle sich um offizielle Kontakte.

Betrugsmaschen werden immer ausgefeilter

Die gefälschten Websites sind nur ein Teil der Methode. Die Täter treten auch als seriöse Ansprechpartner auf. Dafür nutzen sie gefälschte E-Mail-Adressen und eigene Bankverbindungen. Ergänzend kommen gefälschte Dokumente zum Einsatz, die einen echten Verkaufsprozess vortäuschen sollen. Diese Kombination erschwert es, betrügerische Angebote sofort zu erkennen.

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Behörden ermitteln bundesweit

Die Polizei beschäftigt sich bereits mit den Fällen. Gegenüber dem „NDR“ bestätigt die Polizei Braunschweig laufende Untersuchungen. Mehrere Dienststellen in Deutschland stimmen sich dazu ab. Die Betrugsversuche treten nicht nur vereinzelt auf, sondern werden bundesweit festgestellt. Konkrete Angaben zu Schadenssummen oder betroffenen Fahrzeugen liegen derzeit nicht vor. Ermittler warnen jedoch davor, sich von besonders günstigen Angeboten täuschen zu lassen.

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So lässt sich das Risiko beim Autokauf reduzieren

Volkswagen weist darauf hin, dass Gebrauchtwagen nicht direkt an Endkunden verkauft werden. Der Vertrieb erfolgt ausschließlich über autorisierte Händlerbetriebe. Hinweise auf einen Direktverkauf sollten daher kritisch betrachtet werden. Auch ungewöhnlich niedrige Preise oder Zeitdruck bei der Bezahlung sind Warnsignale. Angebote sollten sorgfältig geprüft werden. Bei Unsicherheiten empfiehlt sich der Kontakt zu offiziellen Händlern, und eine Zahlung sollte erst erfolgen, wenn keine Zweifel mehr bestehen.

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