2. Dezember 2025, 8:35 Uhr | Lesezeit: 3 Minuten
Die Drogeriekette dm bringt neue Funktionen für die App und den Online-Shop. Künftig können Nutzer etwa Arzneimittel bestellen und sich über wieder verfügbare Produkte informieren lassen. Mit dmKI springt das Unternehmen zudem auf den Künstliche-Intelligenz-Zug auf.
Neue Benachrichtigung für wieder verfügbare Produkte
Mit der neuen Version der dm-Nutzungsbedingungen (v10) führt das Unternehmen eine „Wiederverfügbarkeitsbenachrichtigung“ ein. Falls ein Produkt nicht verfügbar ist, können Nutzer diese aktivieren und sich automatisch informieren lassen, sobald es wieder im Inventar ist.
Ebenfalls neu ist, dass Kunden künftig Kreditkarten und andere Zahlungsmethoden verschlüsselt im dm-Konto hinterlegen können. dm verwendet dabei Token, also digitale Platzhalter, damit nicht jedes Mal die vollständigen Kartendaten abgerufen werden. Kunden müssen somit bei Einkäufen nicht erneut die Zahlungsdaten eingeben.
Arzneimittel im Online-Shop
Als erste Drogeriekette in Deutschland bietet dm voraussichtlich ab Ende 2025 über App und Online-Shop apothekenpflichtige und apothekenexklusive Medikamente an. Das Angebot läuft über eine Partner-Versandapotheke, ist aber direkt bei dm eingebunden.
Kunden mit dm-Konto können für diese Bestellungen wie gewohnt den Status einsehen und Rechnungen abrufen. Zusätzliche Dokumente – etwa eine Wechselwirkungsprüfung – stehen ebenfalls zur Verfügung. In den neuen Nutzungsbestimmungen betont dm, dass es dabei keine personalisierte Werbung auf Basis dieser Arzneimittelkäufe gebe. Wie für Versandapotheken üblich, ist für jede Bestellung die Angabe einer Telefonnummer erforderlich, um pharmazeutische Beratung zu ermöglichen. Wer möchte, kann diese im dm-Konto für weitere Bestellungen und Zusatzleistungen wie Express-Lieferung hinterlegen – muss aber nicht.
Um keine weiteren Daten teilen zu müssen, ist weiterhin die Bestellung als Gast möglich. Für mehr Transparenz und zur Bekämpfung von Fake-Reviews ist das Bewerten von Produkten des dm-Partners allerdings nur mit einem dm-Konto möglich. Ähnlich wie bei Amazon möchte das Unternehmen so sicherstellen, dass Rezensionen von Nutzern kommen, die den jeweiligen Artikel auch gekauft haben.
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Künstliche Intelligenz kommt zu dm
Erstmals enthalten die neuen dm-Nutzungsbestimmungen einen Absatz über Künstliche Intelligenz. Demnach plant das Unternehmen den Einsatz von KI „in Form einer Chatmöglichkeit“ zur Kundenberatung. „dmKI“ heißt das Angebot, mit dem man künftig über „Beauty, Ernährung, Haushalt und Tierbedarf sowie zu unseren Services“ chatten können soll.
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Wann die Änderungen gelten
Für Neukunden gelten die neuen Nutzungsbedingungen bereits ab dem 28. Oktober. Für bestehende Privatkunden treten die Änderungen hingegen erst am 6. Dezember in Kraft.