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Launch 2029

Neue Euro-Kontonummer DEAN kommt

Nutzer des digitalen Euro erhalten mit der DEAN eine neue Kontonummer
Nutzer des digitalen Euro erhalten mit der DEAN eine neue Kontonummer Foto: Getty Images

22. September 2026, 8:45 Uhr | Lesezeit: 2 Minuten

Mit dem digitalen Euro plant die Europäische Zentralbank eine neue Kontonummer. Die sogenannte DEAN soll künftig neben der bekannten IBAN existieren. Allerdings wird sie nicht automatisch an alle Bankkunden vergeben und dürfte frühestens Ende des Jahrzehnts im Alltag ankommen.

Was hinter der neuen DEAN steckt

Die Abkürzung DEAN steht für „Digital Euro Account Number“. Sie ist für Konten gedacht, auf denen digitale Euro verwaltet werden. Laut „Berliner Zeitung“ übernimmt sie eine ähnliche Rolle wie die IBAN. Der Aufbau unterscheidet sich: Während eine IBAN Informationen über Land und Bank enthält, gibt die DEAN lediglich Auskunft darüber, ob es sich um ein Privat- oder Geschäftskonto handelt.

Die 18-stellige Kennung beginnt stets mit „EU“, gefolgt von Prüfziffern und einer individuellen Seriennummer. Wichtig für Verbraucher: Eine DEAN erhält nur, wer aktiv ein Konto für den digitalen Euro eröffnet. Bestehende Girokonten, IBANs und die Nutzung von Bargeld bleiben davon unberührt.

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Geld senden per Handynummer

Die neue Nummer soll im Alltag möglichst selten benötigt werden. Nach den bisherigen Plänen können Privatnutzer eine Mobilfunknummer als Alias hinterlegen. Für Überweisungen wäre dann nicht zwingend die vollständige DEAN erforderlich.

Auch Menschen ohne Smartphone sollen den digitalen Euro verwenden. Vorgesehen ist dafür eine physische Zahlungskarte. Für Privatpersonen ist derzeit nur ein digitales Euro-Konto vorgesehen, Unternehmen sollen mehrere Konten führen dürfen.

Einführung frühestens ab 2029

Bis Verbraucher tatsächlich eine DEAN erhalten, wird es voraussichtlich noch dauern. Zunächst plant die EZB für die zweite Hälfte des Jahres 2027 einen Pilotversuch mit 36 Banken. Die Einführung ist für 2029 geplant.

Ob es tatsächlich zur Einführung der digitalen Währung kommt, muss noch beschlossen werden. Derzeit verhandeln die europäischen Institutionen unter anderem über ein mögliches Guthabenlimit. Im Gespräch sind Höchstbeträge zwischen 500 und 3000 Euro pro Person.

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