9. Oktober 2025, 14:38 Uhr | Lesezeit: 2 Minuten
Die ING hat die Möglichkeit zur Meldung von Kartenumsätzen in ihrer App überarbeitet. Mit dem jüngsten Update können Nutzer verdächtige oder unklare Zahlungen nun schneller prüfen und beanstanden. Das betrifft sowohl mögliche Fehlbuchungen als auch Fälle von Kartenmissbrauch.
Voraussetzungen für eine Beanstandung
Eine Kartenbeschwerde in der ING-App ist erst nach der tatsächlichen Abbuchung möglich. Solange eine Zahlung noch als vorgemerkt gilt, kann sie nicht reklamiert werden. Vorgemerkte Umsätze sind in der App an einem blauen Symbol und der Bezeichnung „vorgemerkter Umsatz“ zu erkennen. Dazu gehören etwa Kartenzahlungen, Bargeldabhebungen oder Kautionen, zum Beispiel beim Tanken.
Sobald eine Zahlung endgültig gebucht wurde, erscheint sie mit einem orangefarbenen Symbol. Erst dann lässt sich der Umsatz über die Funktion „Umsatz beanstanden“ im Online-Banking oder in der App prüfen und melden.
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Vorgehen bei einer Kartenbeschwerde
Bevor Nutzer eine Kartenbeschwerde in der ING-App einreichen, empfiehlt die Bank, sich zunächst an das Geschäft oder den Online-Shop zu wenden. Oft lässt sich der Betrag auf diesem Weg unkompliziert erstatten. Zudem weist die ING darauf hin, dass Zahlungsabwicklungen häufig über externe Dienstleister erfolgen. Daher kann der Name auf dem Kontoauszug von dem des eigentlichen Händlers abweichen.
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Wenn keine Klärung möglich ist, können Nutzer die Beanstandung direkt über die App starten. Der Weg führt über „Girokonto“ > „Karten“ > „Umsatz beanstanden“. Anschließend öffnet sich die Umsatzübersicht im Online-Banking, in der der betreffende Umsatz ausgewählt werden kann. Dort werden auch die Gründe angegeben und relevante Dokumente wie Kaufbelege oder eine mögliche Strafanzeige hochgeladen.
So funktioniert die Bearbeitung
Die Funktion zur Kartenbeschwerde steht nicht nur in der ING-App, sondern auch im Online-Banking zur Verfügung. Wurde die Buchung per Unterschrift freigegeben, sind keine weiteren Schritte erforderlich. Bei Zahlungen mit PIN-Eingabe muss hingegen ein Formular im PDF-Format ausgefüllt und unterschrieben eingereicht werden.
Mit dem neuen Prozess vereinfacht die Bank die Bearbeitung von Kartenbeschwerden in der ING-App deutlich. Nutzer können Unstimmigkeiten nun schneller prüfen und melden, ohne aufwendige manuelle Schritte durchführen zu müssen.