28. August 2025, 11:44 Uhr | Lesezeit: 2 Minuten
Wer bei Amazon shoppt, wird voraussichtlich gelegentlich danebengreifen. Wenn einem das Produkt nicht gefällt, es beschädigt oder schlichtweg doch das Falsche ist, kann man es zurücksenden und Geld zurückbekommen. Das ist mitunter aufwendig. Doch neuerdings bietet Amazon automatische Teilerstattungen an.
Amazons automatische Teilerstattungen in Anspruch nehmen
Wie das Unternehmen in einer E-Mail an TECHBOOK bestätigt, existieren Amazons automatische Teilerstattungen erst seit Ende des ersten Halbjahres. Diese sollen den bekannten Rücksende- und Reklamationsprozess vereinfachen. Denn bislang waren Teilerstattungen stets eine Angelegenheit des Support-Teams, mit dem man erst einmal kommunizieren musste.
Dieser konnte dann im jeweiligen Einzelfall eine teilweise Erstattung der Kosten anbieten. Das heißt, der Kunde behält das Produkt einfach und bekommt einen Teilbetrag zurückgezahlt. Mit Amazons automatischen Teilerstattungen ist es nun möglich, diesen Vorgang abzukürzen. Sowohl Kunden als auch der Support müssen sich nicht erst zu diesem Punkt hin besprechen. Mit ein paar Mausklicks können Verbraucher diesen Schritt einfach selbst in die Wege leiten.
Wer mit diesem Kompromiss zufrieden ist, spart sich zudem die aufwendige Rücksendung. Diese bleibt aber nach wie vor als Standardoption erhalten. Auch soll es möglich sein, erst eine Teilerstattung zu erhalten, den Artikel dennoch zurückzusenden und dann den restlichen Betrag später zu bekommen.
Kunden üben Kritik
In einem schnellen TECHBOOK-Selbsttest erschien uns die Option aber nicht. Amazon sagt jedoch, dass es unter anderem auf die Abmessungen des Produktes, den Rückgabegrund und den Kaufpreis ankommt. Zudem sei sie für verschiedene Produktkategorien verfügbar. Sollte ein Produkt also dafür infrage kommen, werden Kunden das auch auswählen können.
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Ferner wollten wir vom Versandriesen wissen, wie die Teilerstattungsbeträge zustande kommen. Tatsächlich gibt es nämlich erste Kundenstimmen, die behaupten, dass die Beträge sehr gering ausfallen würden, weshalb sich der Vorgang gar nicht lohnen würde. Hierzu möchte sich das Unternehmen jedoch nicht äußern.