26. August 2025, 9:36 Uhr | Lesezeit: 2 Minuten
Amazon testet für ausgewählte Konten eine Erhöhung des Mindestbestellwerts für kostenlosen Versand. Diese Änderung betrifft hauptsächlich Nicht-Prime-Kunden.
Amazon plant, den Mindestbestellwert für kostenfreien Versand zu erhöhen. Der Online-Gigant bestätigt „COMPUTER BILD“ (gehört wie TECHBOOK zu Axel Springer), dass es sich um einen zeitlich begrenzten Test handelt, der nur manche Kunden betrifft. Besonders betroffen sind jene ohne Prime-Mitgliedschaft.
Amazon’s Stellungnahme zur Erhöhung
Aktuell erhalten betroffene Konten den Gratisversand erst ab einem Bestellwert von 59 Euro, was 20 Euro mehr sind als bisher. Zuvor war der Mindestbestellwert bereits von 29 Euro auf 39 Euro erhöht worden, was man seinerzeit mit äußeren Umständen wie der Inflation begründete.
Amazon nennt keinen spezifischen Grund für die aktuelle Erhöhung des Mindestbestellwerts. In einer Stellungnahme heißt es, dass Amazon stets bestrebt sei, Innovationen voranzutreiben und verschiedene Optionen zu testen, um den bestmöglichen Service bieten zu können. Diese Tests seien wichtig, um das Einkaufserlebnis zu verbessern und den Kunden einen größeren Mehrwert zu bieten.
Wie eine Erhöhung den Service verbessert, bleibt unklar. Für Nicht-Prime-Kunden könnte die Plattform ohne günstigen Gratisversand unattraktiver werden. Kleinere Bestellungen sind in Zukunft mit Versandkosten von 2,99 bis 4,99 Euro verbunden. Gelegenheitskunden müssten häufiger größere Bestellungen aufgeben, um die Versandkosten zu vermeiden.
Strategische Überlegungen von Amazon
Es ist möglich, dass Amazon mit diesem Testlauf herausfinden möchte, wie weit das Unternehmen gehen kann, bevor Kunden sich nach günstigeren Alternativen umsehen. Zudem könnte eine Erhöhung den Anreiz für ein Amazon-Prime-Abonnement steigern, das 89,90 Euro im Jahr oder 8,99 Euro im Monat kostet. Kunden, die regelmäßig bei Amazon bestellen, könnten mit einem Prime-Abonnement Geld sparen.
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Amazon steht jedoch in Konkurrenz mit vielen anderen Online-Shops, die ebenfalls kostenfreien Versand anbieten. Ob der Testlauf erfolgreich ist oder Kunden zu Alternativen greifen, bleibt abzuwarten.

