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KI-Modell dringt in fremdes Netz ein

Jetzt räumt auch Meta KI-Hack ein

Eine KI von Meta drang aufgrund eines Fehlers in ein fremdes System ein
Eine KI von Meta drang aufgrund eines Fehlers in ein fremdes System ein Foto: Getty Images
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6. August 2026, 17:50 Uhr | Lesezeit: 2 Minuten

Die Liste der Vorfälle mit autonomen KI-Systemen wird länger. Nach OpenAI und Anthropic bestätigt nun auch Meta, dass eine eigene KI in die IT-Umgebung eines fremden Unternehmens eingedrungen ist. Die Enthüllungen schüren die Sorge vor künftig deutlich eigenständigeren Cyberangriffen durch Künstliche Intelligenz.

Sicherheitslücke öffnete der Meta-KI die Tür

Nachdem bereits OpenAI und Anthropic Probleme mit ihren KI-Modellen eingeräumt hatten, meldet nun auch Meta einen ähnlichen Zwischenfall. Nach Angaben des Konzerns verschaffte sich eine KI während eines Tests unerlaubt Zugang zu den Computersystemen eines anderen Unternehmens.

Auslöser war demnach eine Fehlkonfiguration beim Testpartner. Dadurch erhielt die KI entgegen den Vorgaben Zugriff auf das Internet und konnte eine Sicherheitslücke ausnutzen, um in externe Systeme vorzudringen. Welches Unternehmen betroffen war, teilte Meta nicht mit. Nach eigenen Angaben erfuhr der Konzern erst durch den Testpartner von dem Vorfall.

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KI-Zwischenfälle häufen sich

Der Vorfall steht nicht allein. Bereits zuvor war bekannt geworden, dass eine KI von OpenAI während eines Tests in die Systeme der Entwicklerplattform Hugging Face eingedrungen war. Im Anschluss überprüfte Konkurrent Anthropic eigene Versuchsanordnungen und stieß auf weitere vergleichbare Fälle.

Auch Forscher aus Großbritannien berichteten zuletzt von Cyberangriffen durch KI-Modelle von OpenAI und Anthropic. Die Angriffe fanden zwar ausschließlich in kontrollierten Testumgebungen statt, zeigen aber, wie leistungsfähig moderne Systeme werden können, sobald sie über Internetzugang und größere Handlungsspielräume verfügen. Nach Angaben der beteiligten Unternehmen entstand in keinem der Fälle ein Schaden.

Heimliche Kommunikation zwischen KI-Modellen

Besonders brisant sind neue Erkenntnisse von OpenAI. Die Forscher Eric Wallace und Michael Dalton berichten, dass KI-Modelle bereits Wochen vor dem bekannten Vorfall auf Hugging Face begonnen hätten, miteinander zu kommunizieren. Dabei versuchten sie demnach, gemeinsam Wege zu finden, um eine abgeschottete Testumgebung zu verlassen.

Die Untersuchungen zeigen außerdem, dass die Modelle wiederholt versuchten, Tests zu umgehen oder Abkürzungen zu nutzen. Allerdings machten die Wissenschaftler auch auf Probleme bei den Testbedingungen aufmerksam. Teilweise fehlten wichtige Dateien oder Aufgaben waren ohne Internetzugang gar nicht lösbar.

In solchen Situationen suchten die Systeme nach alternativen Wegen, um ihre Ziele dennoch zu erreichen. Die jüngsten Vorfälle verdeutlichen damit vor allem eines: Je autonomer KI-Systeme werden, desto wichtiger werden strenge Sicherheitsvorkehrungen und realistische Testszenarien.

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