Zum Inhalt springen
logo Das Magazin für digitalen Lifestyle und Entertainment
Browser Google News Alle Themen
Direkt im Browser

Google Earth bekommt kostenlosen Flugsimulator

Smartphone mit Google Earth-Logo im Vordergrund und Google-Logo im Hintergrund.
Mit dem experimentellen Flugsimulator können Nutzer Google Earth aus einer völlig neuen Perspektive erleben Foto: Getty Images
Artikel teilen
Mats Pache

16. Juni 2026, 15:36 Uhr | Lesezeit: 3 Minuten

Google erweitert Google Earth um eine neue Funktion, die sich an Luftfahrtfans richtet. In der Webanwendung steht nun ein experimenteller Flugmodus zur Verfügung. Damit können Nutzer den virtuellen Globus aus der Perspektive eines Piloten erkunden und das Fluggerät selbst steuern.

Flugmodus direkt in Google Earth

Die neue Funktion integriert einen Flugsimulator unmittelbar in Google Earth. Nutzer bewegen sich dabei über den teilweise dreidimensional dargestellten Globus und können verschiedene Regionen aus der Luft betrachten. Die Steuerung erfolgt direkt innerhalb der Anwendung.

Optisch erinnert der Modus durch Anzeigen für Höhe und Neigung an bekannte Flugsimulatoren. Dennoch verfolgt Google einen deutlich einfacheren Ansatz. Die Funktion richtet sich nicht an Simulationsfans, die möglichst realistische Flugbedingungen erwarten, sondern an Nutzer, die die Weltkarte auf eine andere Weise entdecken möchten.

So lässt sich der Flugmodus starten

Wer die Funktion ausprobieren möchte, muss zunächst Google Earth im Browser öffnen und einen beliebigen Standort auswählen. Anschließend führt der Weg über die Menüleiste zum Punkt „Tools“. Im dazugehörigen Drop-down-Menü erscheint der Eintrag „Flugsimulator“, über den sich der Modus starten lässt.

Die Steuerung ermöglicht verschiedene Flugbewegungen. Nutzer können das Fluggerät nach links und rechts neigen, die Spitze anheben oder senken sowie beschleunigen und abbremsen. Dadurch entsteht ein einfaches Flugerlebnis, das die Erkundung aus der Luft in den Mittelpunkt stellt.

Bewusst einfacher als klassische Flugsimulatoren

Google macht deutlich, dass die Funktion nicht mit umfangreichen Flugsimulationen vergleichbar ist. So fehlt etwa die Auswahl verschiedener Flugzeugmodelle mit individuellem Flugverhalten. Auch Starts und Landungen an bekannten Flughäfen gehören nicht zum Funktionsumfang.

Auch interessant: Zu viele Termine? Diese Google-App soll aushelfen

Ebenso verzichtet der Modus auf eine detaillierte Cockpit-Umgebung. Damit unterscheidet sich das Angebot deutlich von spezialisierten Flugsimulatoren. Statt realistischer Abläufe steht die Orientierung auf dem virtuellen Globus im Vordergrund.

Mehr zum Thema

Luftbilder und 3D-Gebäude im Flug erkunden

Während des Flugs werden die hochauflösenden Luftbilder und die 3D-Gebäude von Google Earth gestreamt. Dadurch lassen sich Metropolregionen und geografische Sehenswürdigkeiten aus der Vogelperspektive betrachten.

Die Darstellungsqualität kann allerdings schwanken. Das gilt insbesondere bei hohen Fluggeschwindigkeiten oder bei einer langsameren Internetverbindung. Dennoch ermöglicht der Modus oft eindrucksvolle Ausblicke auf verschiedene Regionen der Welt.

Nicht ganz neu

Ganz neu ist die Funktion nicht. Ein ähnliches Feature ist in der Installationsversion von Google Earth enthalten. Darin kann man sogar zwischen einer Propeller-Maschine und einem Jet wählen. Es handelte sich aber eher um ein Easter Egg, das erst erscheint, wenn der Nutzer eine bestimmte Tastenkombination eingibt. Außerdem konnten die Nutzer nur eingeschränkt Regionen erkunden, die sich um etwa 30 bekannte Flughäfen erstrecken. Die neue Browser-Version kennt hier keine Grenzen, und ist sehr bewusst als alternative Kartenansicht direkt in den Menüs integriert.

Der Flugsimulator befindet sich derzeit noch in einer experimentellen Phase. Ob Google die Funktion künftig erweitert und zusätzliche Möglichkeiten ergänzt, ist bislang offen.

Sie haben erfolgreich Ihre Einwilligung in die Nutzung unseres Angebots mit Tracking und Cookies widerrufen. Damit entfallen alle Einwilligungen, die Sie zuvor über den (Cookie-) Einwilligungsbanner bzw. über den Privacy-Manager erteilt haben. Sie können sich jetzt erneut zwischen dem Pur-Abo und der Nutzung mit Tracking und Cookies entscheiden.

Bitte beachten Sie, dass dieser Widerruf aus technischen Gründen keine Wirksamkeit für sonstige Einwilligungen (z.B. in den Empfang von Newslettern) entfalten kann. Bitte wenden Sie sich diesbezüglich an datenschutz@axelspringer.de.