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Microsoft warnt

Windows-Update sorgt für Backup-Probleme – das steckt dahinter

Smartphone mit Windows 11-Logo
Microsoft testet neue Funktionen für Windows 11, die Taskleiste und Widgets deutlich verändern sollen Foto: Photo illustration in India - 17 Sept 2024: picture alliance / Sipa USA | SOPA Images
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Mats Pache

10. Mai 2026, 8:28 Uhr | Lesezeit: 2 Minuten

Das Sicherheitsupdate aus dem April 2026 sorgt bei Windows erneut für Schwierigkeiten. Betroffen sind diesmal Programme zur Datensicherung. Microsoft hat bestätigt, dass es durch die Aktualisierung zu Ausfällen bei Backup-Lösungen von Drittanbietern kommen kann. Nutzer bemerken die Probleme vor allem dann, wenn Sicherungen nicht mehr wie gewohnt funktionieren.

Warum Backup-Programme nicht mehr richtig arbeiten

Laut einem Bericht des Online-Magazins „BleepingComputer“ betrifft das Problem vor allem Anwendungen, die mit dem Volume Shadow Copy Service arbeiten. Dazu zählen unter anderem Macrium Reflect, Acronis Cyber Protect Cloud, UrBackup Server und NinjaOne Backup. Die Störungen treten sowohl unter Windows 11 als auch unter Windows 10 und Windows Server auf.

Hintergrund ist eine verschärfte Sicherheitsmaßnahme. Microsoft hat den Treiber „psmounterex.sys“ in eine interne Liste unsicherer Kernel-Treiber aufgenommen und blockiert.

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Reaktion auf bekannte Sicherheitslücke

Mit dieser Maßnahme reagiert Microsoft auf eine Sicherheitslücke mit der Kennung CVE-2023-43896. Über diese Schwachstelle könnten Angreifer erweiterte Rechte auf einem System erhalten oder Schadcode ausführen. Durch die Sperrung des Treibers soll genau das verhindert werden, was jedoch gleichzeitig Auswirkungen auf bestehende Backup-Lösungen hat.

In der Praxis zeigt sich der Fehler vor allem bei der Nutzung von Backup-Images. Während sich Sicherungen oft noch erstellen lassen, schlagen das Einbinden oder die Wiederherstellung fehl. Nutzer erhalten dann entsprechende Fehlermeldungen. Das kann besonders dann problematisch sein, wenn Daten im Ernstfall schnell wiederhergestellt werden müssen.

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Microsoft empfiehlt Update statt Deinstallation

Microsoft rät davon ab, das April-Update zu entfernen oder zu pausieren. Stattdessen sollen Nutzer und Administratoren ihre Backup-Software auf den neuesten Stand bringen. Neue Versionen setzen auf aktualisierte und sichere Treiber, die nicht von der Blockierung betroffen sind. Dadurch lassen sich die Probleme in vielen Fällen beheben.

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