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Alles nur noch aus der Cloud

Windows 11 verliert praktische Umzugsfunktion für neue PCs

Eine nützliche Funktion verschwindet aus Windows 11.
Eine nützliche Funktion verschwindet aus Windows 11 Foto: Getty Images

24. September 2026, 8:40 Uhr | Lesezeit: 2 Minuten

Wer seinen alten Windows-PC gegen ein neues Gerät austauscht, muss sich künftig auf eine wichtige Änderung einstellen. Microsoft verabschiedet sich von der bisherigen PC-zu-PC-Migration, bei der Daten und Kontoeinstellungen direkt im lokalen Netzwerk übertragen werden konnten.

Stattdessen setzt das Unternehmen künftig auf Windows Backup in Verbindung mit OneDrive. Die Änderung wurde im Windows-11-Update KB5124010 bekannt.

Umzug nur noch über die Cloud

Mit Windows Backup lassen sich Dateien, Einstellungen und teilweise sogar Apps auf einem neuen Rechner wiederherstellen. Voraussetzung ist allerdings ein Microsoft-Konto. Außerdem müssen die entsprechenden Daten zuvor mit OneDrive synchronisiert worden sein.

Genau hier liegt der Haken. Während die bisherige Migration lokal funktionierte, werden die Daten nun zunächst in die Cloud hochgeladen und anschließend auf dem neuen Gerät heruntergeladen.

Kostenloser Speicher schnell zu klein

OneDrive bietet standardmäßig nur fünf Gigabyte kostenlosen Speicherplatz. Für viele Nutzer dürfte das nicht ausreichen. Schon Fotosammlungen oder Dokumentenarchive überschreiten diese Grenze oft deutlich.

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Wer mehr Speicher benötigt, muss auf einen kostenpflichtigen Tarif ausweichen. Alternativ bleibt nur die klassische Sicherung per externer Festplatte oder USB-Stick. Eine konkrete Begründung für das Aus der lokalen PC-zu-PC-Migration liefert Microsoft bislang nicht. Die Entscheidung überrascht deshalb und dürfte vor allem Nutzer ärgern, die bewusst ohne Cloud-Anbindung arbeiten möchten.

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