Zum Inhalt springen
logo Das Magazin für digitalen Lifestyle und Entertainment
Microsoft News Windows Alle Themen
Malware-Gefahr

Bundesamt für Sicherheit warnt vor Tastenkürzel-Trick

Wer Tastenkürzel beherrscht, kann damit den PC schneller bedienen. Kriminelle nutzen die praktischen Schnellzugriffe jedoch für Malware-Angriffe aus.
Wer Tastenkürzel beherrscht, kann damit den PC schneller bedienen. Kriminelle nutzen die praktischen Schnellzugriffe jedoch für Malware-Angriffe aus. Foto: Getty Images
Artikel teilen
Andy Voß

6. Oktober 2025, 12:40 Uhr | Lesezeit: 2 Minuten

Tastenkürzel sind normalerweise hilfreich, doch Kriminelle nutzen sie aktuell für Schadcode. Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik warnt vor einem Trick, bei dem Nutzer durch ein Captcha Schadcode kopieren und mit „Win+R“, „Strg+V“ und „Enter“ starten. Experten erkennen den Trick, Laien fallen darauf herein. Ein Antivirenprogramm schützt vor der Gefahr.

Tastenkürzel sind normalerweise hilfreich, sie rufen Programme schneller auf, öffnen Einstellungen und erleichtern die Arbeit. Das Tastenkürzel, das Kriminelle aktuell mit einem Captcha verbreiten, ist das Gegenteil davon: Es verleitet Sie dazu, ohne es zu merken, Schadcode in die Zwischenablage zu kopieren und dann mit einer Tastenkombination zu starten. TECHBOOK erklärt, wie Sie sich davor schützen.

Diese Tastenkürzel können Malware starten

Wie das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik warnt, startet der Trick mit einem Captcha. Das sollen die Nutzer anklicken. Dadurch kopieren sie – ohne es zu wissen – Schadcode in die Zwischenablage. Anschließend sollen die Nutzer die Tastenkürzel „Win+R“ und „Strg+V“ gefolgt von „Enter“ eingeben. „Win+R“ ruft dabei die Eingabeaufforderung auf, „Strg+V“ fügt den Schadcode ein, und „Enter“ startet ihn.

Auch interessant: Windows 10 erhält kostenlose Support-Verlängerung bis 2026

Für PC-Experten ist das zwar ziemlich offensichtlich, Laien fallen aber trotzdem auf den Trick herein. Ein Antivirenprogramm schützt, da es den Code vor der Ausführung untersucht und erkennt, dass es sich um Schadcode handelt.

Sie haben erfolgreich Ihre Einwilligung in die Nutzung unseres Angebots mit Tracking und Cookies widerrufen. Damit entfallen alle Einwilligungen, die Sie zuvor über den (Cookie-) Einwilligungsbanner bzw. über den Privacy-Manager erteilt haben. Sie können sich jetzt erneut zwischen dem Pur-Abo und der Nutzung mit Tracking und Cookies entscheiden.

Bitte beachten Sie, dass dieser Widerruf aus technischen Gründen keine Wirksamkeit für sonstige Einwilligungen (z.B. in den Empfang von Newslettern) entfalten kann. Bitte wenden Sie sich diesbezüglich an datenschutz@axelspringer.de.